Flüchtlinge in NRW sollen in Sporthallen unterkommen

In den Sommerferien : Städte sollen Sporthallen für Flüchtlinge öffnen

Die kreisfreien Städte sollen nach dem Willen der Behörden ihre Turnhallen als Unterkünfte für Flüchtlinge bereitstellen. Bis zum Ende der Sommerferien könnten so mehrere Hundert Schutzsuchende in bis zu 30 weiteren Notunterkünften unterkommen.

Dies sagte ein Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg am Dienstag. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Gebäude auch über das Ende der Schulferien hinaus benötigt würden. Nach Angaben der Düsseldorfer Bezirksregierung könnte jede Turnhalle durchschnittlich Platz für etwa 150 Menschen bieten. Die "WAZ" hatte zuerst über ein entsprechendes Schreiben der Bezirksregierungen an die Städte berichtet.

Zwar ist die Aufforderung der Bezirksregierung nach Angaben des Städte- und Gemeindebund NRW nicht bindend. Die Kommunen müssten jedoch ihre Rechtspflicht erfüllen und die ihnen zugewiesenen Menschen aufnehmen, sagte ein Sprecher. Wenn in den Kommunen alle regulären Quartiere voll seien, blieben nur Notunterkünfte - und damit auch Turnhallen - übrig.

(lnw)
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