Düsseldorf Hunderte kommen zu Solidaritätsbekundung mit Israel zum Landtag

Düsseldorf · Nach dem Großangriff der islamistischen Hamas auf Israel hatten mehrere Organisationen in Nordrhein-Westfalen zu einer Solidaritätskundgebung aufgerufen. In Düsseldorf kamen mehrere Hundert Menschen zusammen.

 Vor dem Landtag in NRW gab es Solidaritätskundgebungen für Israel.

Vor dem Landtag in NRW gab es Solidaritätskundgebungen für Israel.

Foto: Angelina Burch

In Düsseldorf versammelten sich rund 600 Menschen vor dem Landtag, vor dem, wie vor dem Düsseldorfer Rathaus, Flaggen des Staates Israel wehten. „Unsere ganze Solidarität gilt Israel und unser Mitgefühl allen jüdischen Menschen in unserem Land und darüber hinaus“, erklärte Landtagspräsident André Kuper (CDU). „Lasst uns der Opfer gedenken und um ein friedliches Miteinander beten.“ In Köln wurde die Beflaggung des Rathauses ebenfalls als Zeichen der Solidarität mit der israelischen Nationalflagge ergänzt.

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Foto: dpa/Ariel Schalit

Bei der Veranstaltung auf der Wiese vor dem Landtag in Düsseldorf um 14 Uhr sprachen Rednerinnen und Redner aus der Stadtgesellschaft, Stadtpolitik, Landespolitik, von jüdischen Organisationen und von Israel unterstützenden Organisationen, wie die deutsch-israelische Gesellschaft Düsseldorf mitteilte.

Vor der NRW-Staatskanzlei ist am Sonntag die israelische Flagge gehisst worden. „Nordrhein-Westfalen steht fest an der Seite von #Israel“, schreibt die NRW-Staatskanzlei dazu auf X, ehemals Twitter. Mit der Flagge solle ein Zeichen der Solidarität gegen den Terror gesetzt werden. Israel gehe durch schwere Stunden und Tage. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) schreibt dazu, ebenfalls auf X: „Unsere Gedanken sind bei unseren Freunden, bei den Opfern & ihren Angehörigen.“

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hatte am Samstag nach den Großangriffen aus dem Gazastreifen auf Israel auf Weisung des Innenministeriums den Schutz jüdischer Einrichtungen verstärkt. Demnach seien die zuständigen Polizeidienststellen angewiesen worden, unter anderem an Synagogen die Präsenz zu verstärken.

(top/dpa)