NRW Keine Abfindung für Ex-Portigon-Chef Voigtländer

Düsseldorf · Der Rückzug des Portigon-Chefs Dietrich Voigtländer von der Spitze der landeseigenen WestLB-Nachfolgerin soll den Steuerzahler möglichst nicht belasten. Das bekräftigte Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) am Mittwoch im Landtag.

 Dietrich Voigtländer hat Portigon dreieinhalb Jahre vor Vertragsende verlassen.

Dietrich Voigtländer hat Portigon dreieinhalb Jahre vor Vertragsende verlassen.

Foto: dpa, ve cul

"Es gibt keine Abfindung, keine Einmalzahlung, keinerlei Vereinbarungen, die in die Zukunft hineinwirken", sagte er. Die Trennung von Voigtländer bezeichnete er als "richtigen Schritt" infolge einer "nicht zum Abschluss gekommenen Vertragsanpassung".

CDU und FDP hatten das Thema in einer Aktuellen Stunde auf die Tagesordnung im Landtag gebracht: Sie befürchten finanzielle Belastungen für das Land NRW unter anderem deshalb, weil Voigtländer dreieinhalb Jahre vor Vertragsende bei Portigon gehe.

Der letzte WestLB-Chef war Ende April überraschend aus dem Vorstand des Nachfolgeinstitutes ausgeschieden. Bereits vergangenen Donnerstag hatte Staatssekretär Rüdiger Messal im Finanzausschuss erklärt, dass der Steuerzahler dadurch möglichst nicht belastet werden soll.

(lnw)
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort