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Corona-Beschränkungen: Laschet schließt längeren Lockdown nicht aus

„Die Lage ist sehr ernst“ : Laschet schließt längeren Lockdown nicht aus

Erst am 25. Januar wollen die Ministerpräsidenten wieder über Corona-Maßnahmen beraten. Armin Laschet stimmt die Bevölkerung von NRW bereits auf einen längeren Corona-Lockdown ein.

„Völlig klar: Die Lage ist sehr ernst. Es wäre falsch, jetzt etwas auszuschließen“, sagte der Bewerber für den CDU-Bundesvorsitz dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag) auf die Frage, ob die Einschränkungen schlimmstenfalls bis Ostern gelten. Frühestens ab Sonntag (17. Januar) werde es ein „realistisches Bild“ von den Corona-Infektionszahlen geben, womit auch das Geschehen der Feiertage abgebildet werde. Derzeit sei auch noch nicht bekannt, wie sich das mutierte Virus aus Großbritannien auf die Infektionslage auswirke.

Bund und Länder hatten einen verschärften Lockdown mit Schulschließungen und strengeren Kontaktbeschränkungen bis zunächst 31. Januar beschlossen. Am 25. Januar wollen die Ministerpräsidenten erneut beraten.

Laschet appellierte zugleich an das Personal von Kliniken und Pflegeheimen, sich impfen zu lassen. „Die Impfbereitschaft gerade bei Pflegekräften ist noch zu niedrig. Das muss deutlich besser werden.“

(peng/dpa)