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Corona: Armin Laschet - "Wird das härteste Weihnachtsfest, das wir seit Jahrzehnten erlebt haben“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet : "Wird das härteste Weihnachtsfest, das wir seit Jahrzehnten erlebt haben“

NRWs Ministerpräsident Armin Laschet stimmt die Bürger auf Einschränkungen zu Weihnachten ein. "Es wird kein Weihnachten wie jedes andere", sagte Laschet nach de Beratungen von Bund und Ländern am Montagabend.

"Es wird das härteste Weihnachtsfest, das wir seit Jahrzehnten erlebt haben." Die Politik wolle aber so viel Normalität und Begegnung ermöglichen, wie es "in irgendeiner Form verantwortbar ist". Dieses Ziel bleibe - ob es gelinge, liege auch am Verhalten der Bürger. Beim nächsten Treffen von Bund und Ländern am 25. November solle ein Konzept beschlossen werden, "das bis zum Januar trägt". Schule und Bildung sollten ebenso wie das wirtschaftliche Leben möglichst offen bleiben. Jetzt gehe es darum, den positiven Trend bei den Infektionszahlen zu verstetigen.

Dass die 7-Tage-Inzidenz zuletzt gesunken sei, sei „noch keine Trendwende, aber ein Zeichen der Hoffnung“, sagte Laschet am Montagabend nach der Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin.

„Für eine endgültige Bewertung ist es noch zu früh. Es ist noch nicht der Tag der abschließenden Bilanz, ob die November-Maßnahmen wirken“, sagte Laschet. Immerhin sei das exponentielle Wachstum der Infektionszahlen aber gebrochen worden.

Ziel in NRW sei es weiterhin, die zweite Welle der Corona-Pandemie zu stoppen und dabei Schulen und Kitas so weit wie möglich offen zu halten. „Wir sind weiterhin in einer ernsten Situation“, machte Laschet deutlich. In NRW seien derzeit 80 Prozent der Intensivbetten belegt. „Unser Gesundheitssystem hat aber noch Reserven.“

Der Ministerpräsident appellierte an die Bürger, wegen der Corona-Pandemie weiter auf private Feiern sowie auf Zusammenkünfte mit Freunden und Bekannten zu verzichten: „Treffen sie möglichst höchstens zwei weitere Menschen über den eigenen Hausstand hinaus.“ Die Eigenverantwortung der Bürger sei zwingend, um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen.

(felt/epd/REU)