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Mehr Geld für Theater in NRW: Grimm bis „Madame Butterfly“

Grimm bis „Madame Butterfly“ : Mehr Geld für Theater in NRW

Die vier NRW-Landestheater haben ihr neues Programm für die kommende Spielzeit vorgestellt. Sie spielen nicht nur an ihren Standorten in Dinslaken, Detmold, Castrop-Rauxel und Neuss, sondern in ganz NRW. 2019 und 2020 ist die Landesförderung aufgestockt worden.

Die vier NRW-Landestheater in Dinslaken, Detmold, Castrop-Rauxel und Neuss haben mehr Geld bekommen: Die Landesförderung sei in zwei Schritten um rund 2,5 Millionen Euro auf 18 Millionen Euro erhöht worden, sagte der nordrhein-westfälische Kultur-Staatssekretär Klaus Kaiser (CDU) am Dienstag in einer Video-Botschaft zur Spielplan-Präsentation der vier Häuser in Kevelaer am Niederrhein an.

2019 sei die Förderung der Landestheater um gut 1,5 Millionen Euro aufgestockt worden, 2020 kamen weitere gut 900.000 Ero dazu, teilte das NRW-Kulturministerium mit.

Die vier Landestheater spielen nicht nur an ihren Standorten, sondern NRW-weit in Städten und Gemeinden ohne eigene Theaterensemble. Sie treten dabei auch auf Freilichtbühnen, in Stadthallen und sogar Klassenzimmern auf. „Wir brauchen Theater überall in unserem Land. Dazu leisten die Landestheater einen wesentlichen Beitrag“, sagte Kaiser.

Über 1300 Vorstellungen stünden für die Spielzeit 2022/2023 auf dem Programm der „reisenden Bühnen“, darunter mehr als die Hälfte als Gastspiele in fast 200 Kommunen des Landes, teilten die Landestheater mit. Der Spielplan ist mit über 100 Produktionen, darunter fast 60 Premieren, weit gespannt. Er reicht von der „Uraufführung Grimm - Kein Märchen“ der Burghofbühne Dinslaken zum Leben der märchensammelnden Brüder Grimm bis zu einem absoluten Opern-Klassiker wie „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini des Landestheaters Detmold.

(chal/dpa)