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Ozzy Osbourn in Dortmund: Black Sabbath tritt in Dortmund aus der Düsternis

Ozzy Osbourn in Dortmund : Black Sabbath tritt in Dortmund aus der Düsternis

"Go crazy!" – "Flippt aus!" oder "Werdet verrückt!", rief Ozzy Osbourne wieder und wieder ins Publikum, als Black Sabbath zur Zugabe "Paranoid" spielten. 12.000 vornehmlich schwarz gekleidete Menschen in der seit langem ausverkauften Westfalenhalle ließen sich das nicht zweimal sagen. Nach 15 epischen Stücken zwischen Hardrock und Metal waren sie in Hochstimmung. Der Sound schien von Minute zu Minute lauter und druckvoller zu werden.

"Go crazy!" — "Flippt aus!" oder "Werdet verrückt!", rief Ozzy Osbourne wieder und wieder ins Publikum, als Black Sabbath zur Zugabe "Paranoid" spielten. 12.000 vornehmlich schwarz gekleidete Menschen in der seit langem ausverkauften Westfalenhalle ließen sich das nicht zweimal sagen. Nach 15 epischen Stücken zwischen Hardrock und Metal waren sie in Hochstimmung. Der Sound schien von Minute zu Minute lauter und druckvoller zu werden.

Schon am Nachmittag hatte sich das Black-Sabbath-Gründungstrio aus Sänger Ozzy Osbourne, Gitarrist Tony Iommi und Bassist Geezer Butler in großer Einigkeit in den Katakomben der Westfalenhalle blicken lassen und ein paar Journalisten empfangen. Es gab weitere Konzerttermine im Juni 2014 zu bewerben, unter anderem einen Auftritt im neuen Essener Stadion. Entspannt und aufgeräumt wirkten die Musiker und spekulierten, was sie wohl täten, wenn sie irgendwann mit der Musik aufgehört hätten: "Am Kamin sitzen und Pfeife rauchen wahrscheinlich", sagte Ozzy.

Und es wurde klar: Der 65-Jährige ist glücklich, dass es so weit noch nicht gekommen ist. Auf der Bühne ist dieses Glück zu spüren. Zigmal ruft er dem Publikum zu: "Ihr seid so besonders, Gott segne euch!" Derart bricht er mit der düsteren Stimmung der Songs, die dem Doom Metal, einer besonders melancholischen Spielart des harten Rock, den Weg geebnet haben.

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Drei Songs vom neuen Album "13", das die Band mit der Produzentenlegende Rick Rubin aufnahm, haben ins Programm gefunden. "God Is Dead?" zum Beispiel, bei dem alle Zutaten der klassischen Black Sabbath zusammentreffen und eine magische Verbindung eingehen: Ozzy Osbournes hoher, unglaublich präsenter, leicht schräger Gesang, Tony Iommis minimalistische Gitarrenriffs und Geezer Butlers geniales Bassspiel, das die Riffs meist unisono mitspielt und alle Lücken mit rasanten Läufen auffüllt.

"End of the Beginning" heißt ein anderer neuer Song, der fast so groß gefeiert wird wie die Hits von "War Pigs" bis "Children Of The Grave". Genauso wirkt das Konzert: wie das Ende eines (Neu-)Anfangs.

Weiterer Auftritt am 4. Dezember in der Festhalle Frankfurt

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(RP)