Kleingärtner aus Herne schneidet in Wespen-Nest und stirbt an Stichen

Nest in Hecke übersehen: Kleingärtner aus Herne stirbt an Wespenstichen

Ein Kleingärtner ist in Herne von Wespen gestochen und tödlich verletzt worden. Notärzte versuchten vergeblich, den 50-Jährigen wiederzubeleben.

Nach Polizeiangaben vom Montag hatte der Mann am Freitag in seiner Parzelle mit einer Schere eine Hecke geschnitten. Dabei habe er laut Polizei vermutlich das Wespennest übersehen. Er sei mehrmals im Gesicht gestochen worden und zu Boden gesackt. Ob er auch Wespen eingeatmet hatte, war zunächst unklar.

Der Notarzt versuchte vergeblich, den Kleingärtner wiederzubeleben – er sei noch in der Anlage gestorben. Die Polizei schließt einen allergischen Schock nicht aus. Zuerst hatte die „Bild“ über den Vorfall berichtet.

Wespennest mittlerweile beseitigt

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Wolfgang Straht, Vorsitzender des Kleingartenvereins Herne-Süd, sagte der „WAZ“, der 50-Jährige sei seit mehreren Jahren Mitglied auf der Anlage und habe am Vereinsleben teilgenommen.

Nach Angaben des Kleingartenvereins wurde der Unglücksort, ein Spielplatz, am Samstag gesperrt. Ein Schädlingsbekämpfer habe das Nest beseitigt.

(mba, dpa)
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