Karneval 2018: Diese Kamelle haben unsere Leser gefangen

Seltsame Kamelle an Karneval: Blutwurst Helau!

Die Jecken haben wieder tonnenweise Kamelle ins Volk geworfen. Aber es waren nicht nur Bonbons und Lollis darunter, sondern auch schräge Sachen. Wir zeigen, was Leser in Gerresheim, Neuss oder Ratingen gefangen haben.

Wer sich geschickt anstellte, hatte am Ende des Karnevalsumzugs eine Mahlzeit zusammen: In Xanten warfen die Jecken mit reichlich Blutwurst - in Neuss-Grefrath ebenfalls. Anderswo in der Region gab es Pellkartoffeln und Möhren. Kamelle kann also sehr gesund sein - aber auch gefährlich: Mehrere Leser berichten, dass sie Einwegrasierer gefangen haben. Dabei standen viele Kinder am Straßenrand und hofften auf Schokolade, Bonbons und Popcorn.

Hauptsächlich wurden zwar geworfen, aber eben auch viele andere, zum Teil ungewöhnliche Sachen. Eine Auswahl finden Sie in unserer Bildergalerie. Zum Beispiel Samen für einen kleinen Bio-Garten waren dabei. Oder ein Outdoor-Erste-Hilfe-Set: "Das Beste und Sinnvollste hat mein Mann bekommen", kommentierte eine Leserin.

  • Statt Kamelle : Oberhausener Karnevalsprinz feuert Handy in die Menge

Nicht immer ist sofort klar, was da eigentlich in der Kamelle-Tüte gelandet ist. In Düsseldorf wurden etwa im vergangenen Jahr schwarze Gummimatten mit Saugnäpfen geworfen - Narren rätselten, was sie damit anstellen konnten. In Emmerich-Elten dagegen hatten sich Eltern über Werbe-Kugelschreiber eines Bordells geärgert. Sie waren auch in den Kamelle-Beuteln der Kinder gelandet.

Manchmal werfen die Jecken auch Sachen vom Wagen, die sie noch behalten wollen: So feuerte der Oberhausener Karnevalsprinz Dubby I. am Wochenende versehentlich sein Handy in die Menschenmenge. Als er den Lapsus bemerkte, rief er sich selbst an - und freute sich, als er die Stimme eines Polizisten hörte.

(wer)