Karneval 2018: Armin Laschet erhält Schrott-Orden "Pannekopp"

Idee für Olympia im Ruhrgebiet: Ministerpräsident Laschet bekommt Schrott-Orden "Pannekopp"

Armin Laschet darf 28,5 Kilo Karnevals-Schrott um den Hals tragen – wenn er denn will. Der Ministerpräsident ist mit dem Anti-Orden "Pannekopp" ausgezeichnet worden. Die Ruhrgebietskarnevalisten "würdigten" Laschets Plan, Olympia ins Revier zu holen.

Armin Laschet darf 28,5 Kilo Karnevals-Schrott um den Hals tragen — wenn er denn will. Der Ministerpräsident ist mit dem Anti-Orden "Pannekopp" ausgezeichnet worden. Die Ruhrgebietskarnevalisten "würdigten" Laschets Plan, Olympia ins Revier zu holen.

Pech für Armin Laschet: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident hat den Anti-Orden der Ruhrpott-Karnevalisten gewonnen und darf sich "Pannekopp des Jahres" nennen. Die Anarcho-Karnevalisten vom "Geierabend" schanzten Laschet den 28,5 Kilogramm schweren Schrott-Orden für den Plan zu, Olympia ins Ruhrgebiet zu holen. "Der Pott ist von Olympia weiter entfernt als Schalke von der Meisterschaft", spotteten die Karnevalisten.

Die Behauptung des CDU-Politikers, 80 Prozent der nötigen Wettkampfstätten seien bereits vorhanden, bezeichnete der "Geierabend" als "sportlich". Bereits jetzt hätten die NRW-Sportstätten einen Sanierungsstau von neun Milliarden Euro. In 20 Jahren könne man sicher Sportmuseen daraus machen, hieß es am Dienstag in Dortmund.

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Will der "Herr der Ringe", wie der "Geierabend" Laschet scherzhaft nennt, den Rost-Orden annehmen, muss er ihn während der Fastenzeit um den Hals tragen.

Gewählt hatten die Comedyfans per Applaus bei 34 Sitzungen und per Online-Abstimmung. Laschet setzte sich klar gegen das Kölner Literaturfestival Lit.Cologne durch, das für seine angeblichen Bemühungen um die "Alphabetisierung vom Ruhrgebiet" nominiert worden war.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Armin Laschet beim Rosenmontagszug in Köln

(seeg/dpa)