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Hochschul-Ranking NRW: So schneiden Uni und FH ab - großer Vergleich

Bundesweiter Uni- und FH-Vergleich : So schneiden die Hochschulen in NRW im Ranking ab

Beim diesjährigen Hochschulranking haben nordrhein-westfälische Universitäten und Fachhochschulen überwiegend gut abgeschnitten. Untersucht wurden unter anderem die Ruhr-Universität, die FH Aachen und die Uni Münster.

14 Fächer standen bei der aktuellen Bewertung im Fokus, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Dienstag in Gütersloh mitteilte. Darunter waren etwa Biochemie und Biologie, Informatik, Pflegewissenschaften und Medizin, Physik und Sport.

In NRW wurden die Studienbedingungen an fast 40 Hochschulstandorten zwischen den Regionen Rhein-Sieg, Münsterland und Westfalen-Lippe verglichen. Ein sehr gutes Informatik-Studium bietet laut Ranking etwa die FH Aachen an, während die Ruhr-Universität unter anderem in der Kategorie „Unterstützung am Studienanfang“ punktet. An der ebenfalls in Bochum angesiedelten Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe sind die Studierenden zudem mit der Unterstützung für ein Auslandsstudium sehr zufrieden.

Bei den Pflegewissenschaften erhält die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen am Standort Köln ein „sehr gut“ zur allgemeinen Studiensituation, wie es hieß. Die Universität Münster weist dagegen Spitzenplatzierungen im Fach Medizin auf, die Erfolgsquote des ersten Abschnitts der Medizinischen Prüfung (M1) ist laut Umfrage hoch. An der Uni Bielefeld wird die Studienorganisation gleich in mehreren Fächern bestens bewertet. Die Uni Siegen sticht damit heraus, dass dort die Zahl der Promotionen pro Professorin beziehungsweise Professor überdurchschnittlich hoch ist.

„Es besteht die Sorge, dass nach einem Jahr Ausnahmezustand an den Schulen coronabedingte Unterrichtslücken vorhanden sind“, sagte CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele zu den Ergebnissen des Rankings. Doch die Hochschulen ließen den Abitur-Jahrgang 2020/21 nicht allein. Sie böten den Erstsemestern in vielen Fächern eine sehr gute Unterstützung am Studienanfang, damit das Studium gelinge.

Für das Ranking wurden rund 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland verglichen. Rund 120.000 Studierende gaben ihre Bewertung ab. Dabei wurden verschiedene Kriterien abgefragt, etwa gute Betreuung, Lehrangebot und Berufsorientierung, Wissenschafts- und Praxisbezug sowie räumliche Ausstattung und IT-Infrastruktur.

Das 1998 erstmals erhobene Hochschulranking gilt als der umfassendste und detaillierteste Leistungsvergleich bundesweit. Das Hochschulranking des CHE ist am Dienstag im „Studienführer“ der Wochenzeitung „Die Zeit“ erschienen.

(mba/epd)