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Heine-Uni eröffnet modernes Lernzentrum

Heine-Uni eröffnet modernes Lernzentrum

Das futuristische Gebäude auf dem Campus der Heine-Universität mit dem verheißungsvollen Namen "O.A.S.E." hält, was es verspricht. Mit dem "Ort des Austauschs, des Studiums und der Entwicklung" haben die Uni, die Medizinische Fakultät und die Uni-Klinik (Bauherr) eine moderne, attraktive Lernumgebung für ihre Studierenden geschaffen. Alle Lern- und Arbeitsplätze sind mit Strom- und Netzwerkanschlüssen ausgestattet, damit die Studenten etwa ihre Laptops anschließen können.

Gelernt wird an Einzelarbeitsplätzen oder in Gruppenarbeitsräumen. Wer keinen Laptop hat, kann sich in der Fachbibliothek an einen der rund 20 Computer setzen. Dort steht auch ein moderner Kopierer, der Vorlagen direkt auf einem digitales Speichermedium sichert. Gestern wurde der 35 Meter hohe Neubau eröffnet. Einziger Haken: Er ist den Medizin-Studenten vorbehalten.

"Was auf dem Campus vor allem für die immerhin 900 Medizinstudierenden im klinischen Studienabschnitt fehlte, war eine adäquate Lernumgebung und Aufenthalts- sowie Kommunikationsräume", sagte Studiendekanin Stefanie Ritz-Timme. Mit den Studierenden der Medizin hatte sie das Konzept für das moderne Lern- und Kommunikationszentrum entwickelt, das vom Düsseldorfer Architekturbüro Hentrich – Petschnigg & Partner umgesetzt wurde. "Die Idee war, die Räume zusammen mit der ohnehin zu ersetzenden alten Fachbibliothek zu schaffen", so die Dekanin.

Knapp 13 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Das Geld stammt aus dem Konjunkturpaket II des Bundes. Mit dem modernen Design-Gebäude, das fast rund um die Uhr geöffnet hat, habe man ein "Symbol" für die moderne Lernkultur geschaffen, sagte der ärztliche Direktor des Uni-Klinikums, Wolfgang Raab. Der Rektor der Heinrich-Heine-Uni, Hans Michael Piper, sagte, dass die Erwartungen von Studierenden, neben Hörsälen und Seminarräumen auch Bereiche zum Lernen an der Uni zu haben, berechtigt seien. Die O.A.S.E. habe eine Vorreiterrolle übernommen und könnte Vorbild sein für zukünftige Gebäudeentwicklungen auf dem Campus.

(RP)