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James-Bond-Ausstellung in Bochum: Der Spion aus Wattenscheid

Ausstellung in Bochum : James Bond, der Spion aus... Wattenscheid?

Wenn der Sunbeam Alpine S II aus „Dr. No“ und der Hubschrauber Little Nellie aus „Man lebt nur zweimal“ öffentlich ausgestellt werden, schlagen die Herzen von James-Bond-Fans höher. Zu sehen sind diese Requisiten ab Freitag in Bonds Heimatstadt Wattenscheid - richtig gehört, Wattenscheid.

Der britische Spion aus der Feder von Autor Ian Fleming ist der eleganteste aller Actionhelden im Geheimdienst-Business. Ihn verbindet man seit Jahrzehnten mit Martini-Cocktails, schnellen Autos, schönen Frauen und eleganten Anzügen. Doch wie passt eine Ruhrgebietsstadt wie Wattenscheid in dieses Bild? Eigentlich gar nicht, möchte man meinen. Und doch wirbt die Stadt Bochum mit der Ausstellung „In geheimer Mission – Der Spion, der aus Wattenscheid kam“, die am Freitag, 1. Februar, eröffnet werden soll. Und das hat durchaus seine Richtigkeit.

Denn gemäß der autorisierten Biografie von John Pearson, einst enger Mitarbeiter von Fleming, ist Bond in Wattenscheid geboren. Demnach erblickte der Sohn des schottischen Ingenieurs Andrew Bond aus Glencoe und der Schweizer Bergsteigerin Monique Bond am 11. November 1920 im Ruhrgebiet das Licht der Welt. Somit ist Bochum, die Stadt, zu der Wattenscheid seit 1975 gehört, der ideale Ort, um auf 500 Quadratmetern Fahrzeuge, Kostüme, Drehbücher und vieles mehr aus den James-Bond-Filmen auszustellen.

Zu den Highlights der Ausstellung gehören laut der veranstaltenden Stadt Bochum der Sunbeam Alpine S II aus „Dr. No“, der Ein-Mann-Hubschrauber Little Nellie aus „Man lebt nur zweimal“, der weiße Lotus Esprit aus „Der Spion, der mich liebte“ und die schwarze Yahama XJ 650 Turbo aus „Sag niemals nie“ sowie der Düsenrucksack Jet Pack aus „Feuerball“. In Zusammenarbeit mit dem Buchautor und Filmjournalisten Siegried Tesche wurde demnach „für eine temporär leer stehende Ladenfläche in der Kortumstraße 49 eine Ausstellung rund um James Bond konzipiert“, heißt es vonseiten des Veranstalters.

Bis zum 31. März erwarten die Besucher nicht nur allerhand Bond-Requisiten, sondern auch weitere Aktionen wie zwei Vorträge von Physiker und Bond-Kenner Prof. Dr. Metin Tolan vom Lehrstuhl Experimentelle Physik an der TU Dortmund: „Geschüttelt, nicht gerührt! James Bond im Visier der Physik“ und „Mythen und Fakten aus Goldfinger. James Bond im Visier der Physik.“ Das benachbarte Capitol Kino zeigt zudem die letzten vier Bond-Filme „Casino Royale“, „James Bond 007: Ein Quantum Trost“, „Skyfall“ und „Spectre“.

Geöffnet ist die Ausstellung vom 1. Februar bis zum 31. März täglich montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr, am Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro, Kinder bis 14 Jahre zahlen fünf Euro.