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Kommentar zur Igedo: Die Messe ist tot, die Modestadt lebt

Kommentar zur Igedo : Die Messe ist tot, die Modestadt lebt

Die Igedo umschreibt es in blumigen Worten – aber im Grunde lautet die Botschaft: Düsseldorfs Modemesse ist endgültig Vergangenheit, sie hat sich auf einen Anbieter von Flächen neben den Showrooms an der Kaiserswerther Straße reduziert.

Die Igedo umschreibt es in blumigen Worten — aber im Grunde lautet die Botschaft: Düsseldorfs Modemesse ist endgültig Vergangenheit, sie hat sich auf einen Anbieter von Flächen neben den Showrooms an der Kaiserswerther Straße reduziert.

Dies ist keineswegs überraschend, sondern zeichnete sich lange ab: Mode-Messen alter Prägung braucht keiner mehr, geordert wird übers ganze Jahr. Also eröffneten nach und nach mehrere Hundert dieser Geschäftsbüros (fast alle in Top-Lagen), durchweg gut durchgestylt, in denen die Firmen ihre Kunden unabhängig vom Messetermin bedienen. Und das ist der wahre Kern der Nachricht: Lediglich die alte Modemesse ist tot, aber der Modestandort ist lebendiger denn je und macht gute Umsätze.

Insofern gibt es keinen Grund zur Besorgnis: Düsseldorf bleibt Modestadt, das zeigt auch der Erfolg der Neubauten auf dem Ex- Rheinmetall-Gelände. ho-

(RP/top)