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Autobahnpolizei NRW bekommt 180 neue Kleinbusse

Autobahnpolizei NRW : Beamte sind künftig mit Kleinbussen unterwegs

Die Autobahnpolizei in NRW bekommt neue Fahrzeuge. Statt Kombis sollen die Polizisten künftig mit Kleinbussen vom Typ Mercedes Vito unterwegs sein.

Sie sind größer, bieten dadurch mehr Platz und zudem höhere Sichtbarkeit: Statt Kombis setzt die Autobahnpolizei künftig auf Kleinbusse vom Typ Mercedes Vito. Ein Paradigmenwechsel, wie Innenminister Herbert Reul bei der Vorstellung der neuen Fahrzeuge am Donnerstag mitteilte.

"Die Sichtbarkeit ist der größte Vorteil der neuen Fahrzeuge. Denn Sichtbarkeit bringt Sicherheit", so Reul. "Die Arbeit der Autobahnpolizei ist wegen des hohen Tempos extrem gefährlich. Das Einsatzfahrzeug ist Arbeits- und Schutzraum in einem. Ein größeres Fahrzeug ist ein echtes Sicherheits-Plus."

Noch in diesem Jahr sollen 105 Fahrzeuge des von der Autobahnpolizei favorisierten Fahrzeugs Mercedes Vito an die fünf Autobahnpolizeibehörden in NRW ausgeliefert werden. Das heißt, statt der alten Kombis fahren die Beamten der Behörden in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Münster und Bielefeld schon bald in Kleinbussen über die Autobahn. Die restlichen Fahrzeuge 75 Fahrzeuge sollen dann bis Ende 2023 geliefert werden. Die Kosten für die neuen Fahrzeuge belaufen sich laut Innenministerium auf elf Millionen Euro.

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Durch den höheren Ausbau des Vito ragt das Fahrzeug über normale Pkw hinaus und bietet so auf der Autobahn eine höhere Sichtbarkeit. Um diese noch zu maximieren, sind einige Fahrzeuge mit einer ausklappbaren Warntafel auf dem Dach ausgestattet, die die Höhe des Fahrzeugs auf bis zu drei Metern erhöht. Zudem biete die größere Heckfläche mehr Platz für die LED-Anlage, teilt das Innenministerium mit. Zudem sind erstmals vier Kameras in den Fahrzeugen verbaut, die eine Rundumsicht auch zu den Seiten ermöglichen und etwa Fahrer und Kennzeichen aufzeichnen können.

Um für den Einsatz auf den rund 2200 Kilometern Autobahn in NRW gewappnet zu sein, sollen die Vitos der Autobahnpolizei mit stärkeren Motoren ausgestattet werden als die Fahrzeuge in den Städten, wo bereits Kleinbusse vom gleichen Typ unterwegs sind. Während die Fahrzeuge der städtischen Polizisten 190 PS haben, werden die Modelle der Autobahnpolizei mit 239 PS unterwegs sein. "So können sich die Polizistinnen und Polizisten schneller - und das heißt in diesem Fall sicherer - in ihren Arbeitsplatz auf der Autobahn einfädeln", sagte Reul.