Akademie für Mode und Design eröffnet neues Gebäude

Die Akademie für Mode und Design (AMD) eröffnet ihr neues Studienzentrum in Düsseldorf. Die private Hochschule mit Hauptsitz in Hamburg, die in Düsseldorf seit 1996 in der Gustav-Poensgen-Straße eine Zweigstelle hatte, zieht in einen Neubau am Gardeplatz, in direkter Nachbarschaft zum Grey-Campus und dem "Platz der Ideen", um den sich in den vergangenen Jahren mehrere Modeunternehmen angesiedelt haben.

Der Geschäftsführer der AMD, Professor Ekkehart Baumgartner, begründet den Umzug mit steigenden Studierendenzahlen und starkem Wachstumspotenzial in Düsseldorf. Derzeit studieren hier 300 Menschen an der AMD, die Studiengänge in Modedesign, Mode- und Designmanagement und Modejournalismus anbietet. "Düsseldorf ist ein Standort, den wir ausbauen wollen", sagt Baumgartner.

Das Studienzentrum wird am Donnerstag, 14. April, mit einem Festprogramm eröffnet. Ab 12 Uhr ist das Gebäude für Besucher geöffnet, die auch mehr über die Studiengänge erfahren können. Ab 16 Uhr beschäftigt sich ein Symposium unter dem Titel ",Liquid Structures' – im Zeitalter der Konvergenz" mit den Auswirkungen der immer schnelleren Weiterentwicklung der Gesellschaft. Die Redner betrachten das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln: Werner Lippert, Leiter des NRW Forums, spricht über "Konvergenz als Innovationstreiber", Ekkehart Baumgartner befasst sich mit der heutigen Kommunikation auf dem Weg in die "narzisstische Gesellschaft". RP-Kulturredakteur Lothar Schröder redet über die rasante Entwicklung der Medien, und Axel Rebien, Vorstand von Tom Tailor, betrachtet die Entwicklung der Mode.

Ab 19 Uhr geht es dann im NRW Forum weiter – dort vermischt sich die Feier der AMD mit der Eröffnung der Ausstellung "Internet killed the Radio Star".

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

(RP)