Tipps für ein perfektes Picknick

Wohntrends : Tipps für ein perfektes Picknick

Traumhaftes Sommerwetter und ein freies Wochenende: die perfekten Voraussetzungen für ein Picknick im Grünen. Wir geben Tipps, was in den Korb gehört.

<p>Traumhaftes Sommerwetter und ein freies Wochenende: die perfekten Voraussetzungen für ein Picknick im Grünen. Wir geben Tipps, was in den Korb gehört.

Traumhaftes Sommerwetter und ein freies Wochenende: die perfekten Voraussetzungen für ein Picknick im Grünen. Wir geben Tipps, was auf jeden Fall in den Korb gehört.

Zu einem tollen Picknick gehört ein schöner Platz. Am besten sucht ihr euch eine Ecke, in der nicht zuviel Trubel herrscht. Am Rande eines Feldes kann es genauso idyllisch sein, wie am Waldrand, in einem kleinen Park oder an einem See.

Falls das Gespräch zu Beginn ein wenig schleppend anläuft, könnt ihr eurer Wissen beweisen: Bereits in der Antike gab es geplante Essen im Freien, aber erst im Barock wurden diese als Sommervergnügen in Adelskreisen populär.

Der klassische Picknickkorb kam im 19. Jahrhundert in Großbritannien auf, meist wurde im Freien dabei sogar Tee zubereitet. Dort kann das Picknick bis heute einen gesellschaftlichen Rang haben, so wird beispielsweise bei dem berühmten Pferderennen in Ascot traditionell draußen gegessen. Das Wort "Picknick" stammt aus dem Französischen und wird aus "piquer" für aufpicken und "nique" für Kleinigkeit zusammengesetzt.

Mit den folgenden Zutaten seid ihr für (fast) alle Eventualitäten beim Picknick gerüstet:

Decke: Damit man nicht auf der Wiese sitzen muss und die Insekten direkt an das Essen herankommen, sollte man eine Decke einpacken. Das kann zum Beispiel eine alte Wolldecke sein, die ein bisschen schmutzig werden kann. Es gibt auch spezielle Picknickdecken, diese haben den Vorteil, dass sie unten beschichtet sind und so die Feuchtigkeit der Wiese abhalten. Um es sich ein wenig gemütlicher zu machen, kann man zusätzlich einige Kissen mitnehmen.

Sonnenschutz: Um sich an heißen Tagen vor der Sonne zu schützen und kein schattiges Plätzchen an einem Baum zu finden war, kann ein Sonnenschirm praktisch sein (natürlich auch, wenn es zwischendurch einen Regenschauer gibt). Auch eine Strandmuschel kann vor Sonne und Wind schützen, oder man behilft sich mit einem Bettuch, das an einem Baum befestigt wird. Sonnencreme sollte auf alle Fälle mit im Gepäck sein.

Abend: Wenn es dunkel wird, verleihen Windlichter dem Picknickplatz eine romantische Atmosphäre. Duftkerzen können zusätzlich Insekten fernhalten. Wird es irgendwann finstere Nacht kann eine Taschenlampe auf dem Weg zum Auto nützlich sein.

Aufbewahrung: Zu einem richtigen Picknick gehört natürlich auch ein Picknickkorb, in dem die ganzen Leckereien transportiert werden. Das vorbereitete Essen wird in verschließbare Vorratsdosen gepackt, damit nichts ausläuft. Salat sollte getrennt von der Salatsoße aufbewahrt und erst vor Ort gemischt werden. Leicht verderbliche Lebensmittel und die Getränke gehören in eine Kühlbox. Um den Kaffee heiß oder den Eistee kalt zu halten, eignen sich auch Themoskannen.

Geschirr: Am besten zu transportieren sind Besteck aus Plastik und Pappteller. Wer es stilvoller mag und den Sekt oder den Wein nicht unbedingt aus dem Becher trinken möchte, sollte an richtige Gläser denken. Wird das Brot vor Ort geschnitten, sollte man außerdem ein Brotmesser und ein Brettchen mitbringen. Wichtig ist, den Korkenzieher oder Flaschenöffner nicht zu vergessen. Wer schon mal ein gekochtes Ei ohne Salz gegessen hat, weiß, dass auch der Salz- und Pfefferstreuer im Picknickkorb nicht fehlen darf. Außerdem sollten Servietten und eine Mülltüte für den Abfall mitgebracht werden.

Unterhaltung: Nach dem guten Essen tut Bewegung immer gut. Besonders wenn Kinder dabei sind, die sich schnell langweilen, ist es praktisch einige Spiele wie Federball, Beachball oder Boule dabeizuhaben. Aber auch ein Fußball oder eine Frisbee kann Groß und Klein viel Spaß bereiten.

Essen: Handliche Snacks sind für ein Picknick gut geeignet. Das können Klassiker sein wie hartgekochte Eier, Frikadellen oder Sandwiches. Auch Salate oder Quiches eignen sich für ein Essen im Freien. Antipasti mit Brot und verschiedenen Käsesorten oder Gemüsesticks mit Dips schmecken an der frischen Luft besonders gut. Auch Blätterteigtaschen zum Beispiel mit Käse oder Spinat gefüllt lassen sich gut vorbereiten und werden kalt gegessen. Zum Nachtisch kann man dann Obst oder Muffins schlemmen.

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