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Wasserqualität der Badeseen: So schneidet Deutschland ab

Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat 2022 die Wasserqualität von 21.973 Badegewässern in Europa untersucht. Die Wasserqualität an Küstengewässern ist im Vergleich besser als in Binnengewässern. Das wird laut dem Bericht auf die häufigere Erneuerung und höhere Selbstreinigung von Küsten zurückgeführt. In Deutschland wurden 362 Küstengewässer und 1.930 Inlandsgewässer untersucht.

Im internationalen Vergleich kann sich Deutschland sehen lassen: Von 2.292 Badegewässern erhielten 90,2 % (2.068) die Bestnote "ausgezeichnet". Mit "gut" wurden noch 135 Seen und Flüsse benotet. 14 Gewässer fielen mit "mangelhaft" durch: Holzmühleweiher (Baden-Württemberg), Sunthauser See (Baden-Württemberg), Badestelle Hörschwag (Baden-Württemberg), Garchinger See (Bayern), Freigerichtsee Ost (Bayern), Freibad Miersdorfer See (Brandenburg), Badestelle Bellin (Mecklenburg-Vorpommern), Barther Bodden (Mecklenburg-Vorpommern), Hinbergsee (Mecklenburg-Vorpommern), Achterdieksee (Bremen), Neustädter See (Sachsen-Anhalt), Wolmirslebener Schachtsee (Sachsen-Anhalt), Husumer Bucht bei Schobüll (Schleswig-Holstein) und die Badestelle Lundenbergsand (Schleswig-Holstein).

Im europäischen Vergleich schneiden die Länder Zypern, Österreich, Griechenland und Kroatien am besten ab. Sie verfügen zu 95 % über eine "ausgezeichnete" Wasserqualität. Die Schlusslichter der Untersuchung sind Albanien, Schweden und die Niederlande.

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