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Versorgung, Sicherheit, Corona - Beliebte Urlaubsziele im Check

Versorgung, Sicherheit, Corona : So sicher sind diese beliebten Urlaubsziele

Der nächste Urlaub kommt bestimmt und damit die Frage, wo es hingehen soll. Wir haben uns einige bei Reisenden beliebte Länder angeschaut und einen Blick auf die dortige Versorgungslage geworfen.

Nicht nur die Corona-Pandemie kann einem den Urlaub verhageln. Wer fernab der Heimat schon einmal ins Krankenhaus musste, weiß, wie unterschiedlich die Versorgung ausfallen kann. Der Reisesicherheitsdienstleister „International SOS“ bewertet regelmäßig die Länder der Welt bezüglich medizinischer Versorgung, Sicherheit allgemein und aktuell auch mit Blick auf die Corona-Pandemie. Wir haben uns einige beliebte Urlaubsziele und ihre Bewertung angesehen.

Spanien, Italien, Griechenland

  • Medizinische Versorgung Alle drei Länder erfüllen laut „International SOS“ die höchsten Anforderungen in Sachen medizinischer Versorgung. Im Detail heißt das: Fachärzte sind ausreichend vorhanden, Notfallversorgung und auch zahnmedizinische Behandlungen sind verfügbar, ebenso hochwertige verschreibungspflichtige Medikamente. Das Risiko sich, abseits von Corona, mit einer ansteckenden Reisekrankheit zu infizieren, ist gering.
  • Allgemeine Sicherheit Das Risiko, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden, ist in allen drei Ländern niedrig. Auch zivile Unruhen oder politische, rassistisch motivierte sowie konfessionelle Gewalt ist dem Sicherheitsdienstleister zufolge selten. Gleiches gilt für das Risiko terroristischer Anschläge. Die Verfügbarkeit von Sicherheits- und Notdiensten wird mit „solide“ bewertet.
  • Corona Während Spanien aktuell (Stand 10. Februar) laut „International SOS“ nur geringe Einschränkungen für Reisende bereithält, müssen sich Urlauber in Italien und Griechenland auf härtere Maßnahmen einstellen. Mehr dazu erfahren Sie auch in unserer Übersicht.

Marokko, Tunesien, Ägypten

  • Medizinische Versorgung Grundsätzlich ist die medizinische Versorgung auch in diesen Ländern ausreichend vorhanden, aber nicht bei allen Anbietern gleich gut. Im Unterschied zu den zuvor genannten Ländern kann es beim Urlaub in Nordafrika zu einem Risiko kommen, sich über Wasser und Lebensmittel mit Krankheiten wie Malaria oder Typhus anzustecken. Auch eine Hepatitis-Impfung wird empfohlen.
  • Allgemeine Sicherheit Während Marokko auf der gleichen niedrigen Risikostufe eingeordnet wird wie Spanien, bewertete „International SOS“ Tunesien und Ägypten deutlich schlechter. In Tunesien komme es „sporadisch“ zu Anschlägen, Reisende können durch Gewalt und Gewaltverbrechen gefährdet sein. Von Zeit zu Zeit komme es zu politischen Unruhen und Aufständen. Ägypten wird von dem Sicherheitsdienstleister noch eine Stufe höher bewertet, dort stellen Kriminalität und Terrorismus ein erhebliches direktes oder indirektes Risiko für Reisende dar. Bestimmte Teile des Landes seien für Reisende unzugänglich oder tabu.
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  • Corona Bis vor wenigen Tagen hatte Marokko Touristen die Einreise noch strikt untersagt, seit dem 7. Februar hat das Land die Pforten wieder geöffnet. Alles unter der Voraussetzung, dass Touristen sowohl eine Impfung gegen das Coronavirus belegen können und einen aktuellen negativen PCR-Test mitbringen. Tunesien erlaubt ebenfalls die Einreise, alle Einreisenden müssen aber vor der Abreise eine Gesundheitserklärung ausfüllen. Auch dort ist ein aktueller PCR-Test Pflicht. Gleiches gilt für Ägypten.

Mexiko, Kuba und Dominikanische Republik

  • Medizinische Versorgung Im Großen und Ganzen werden die drei Länder südlich der USA recht gut bewertet, aber immer mit dem Hinweis, dass gerade in Corona-Zeiten die Versorgungslage örtlich stark variieren kann - abhängig vom Infektionsgeschehen. Die Versorgung mit Fachärzten und Medikamenten sei aber ausreichend gut, vergleichbar mit den zuvor genannten Ländern Marokko, Tunesien und Ägypten.
  • Allgemeine Sicherheit Während „International SOS“ Kuba mit einem „niedrigen“ Sicherheitsrisiko bewertet, ebenso wie beispielsweise Deutschland, kommen Mexiko und die Dominikanische Republik erheblich schlechter weg. Je nach Region vergibt der Sicherheitsdienstleister teilweise die zweithöchste Risikostufe, mindestens aber die mittlere (von fünf Stufen insgesamt). Das bedeutet: Für Reisende besteht die Gefahr, direkt oder indirekt Opfer von Gewalt und Kriminalität zu werden. Auch Aufstände und Unruhen sind möglich, ebenso sind Teile des Landes für Reisende unzugänglich oder tabu.
  • Corona Kuba und die Dominikanische Republik erwarten von Reisenden einen negativen PCR-Test vor Abflug (Stand 10. Februar), in Kuba wird ein weiterer Test bei Ankunft fällig. Mexiko hingegen macht aktuell keine Auflagen in dieser Hinsicht.

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