Belgien - die schönsten Reiseziele und Sehenswürdigkeiten

Die schönsten Orte in Belgien: Diese Sehenswürdigkeiten in Belgien sollten Sie nicht verpassen

Welche Orte in Belgien sind die schönsten Reiseziele? Welche Sehenswürdigkeiten müssen Sie gesehen haben? Unsere Tipps für einen Urlaub in Belgien!

Welche Städte sollte man in Belgien besucht haben?

Zwei Tage oder zwei Wochen: Belgien bietet sich für einen Kurzurlaub genauso an wie für einen längeren Urlaub. Haben Sie genügend Zeit, sollten Sie sich die bekanntesten Städte ansehen. Brüssel, Antwerpen, Gent und Brügge sind die Must-See-Städte jeder Reise durch Belgien.

Als Hauptstadt darf Brüssel natürlich nicht fehlen. Hier können Sie zahlreiche bedeutende Bauwerke besichtigen, der berühmten Brunnenfigur Manneken Pis beim Pinkeln zusehen und das Europaparlament im Europaviertel näher kennenlernen. Natürlich gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten in der belgischen Hauptstadt zu entdecken – am besten Sie nehmen sich zwei bis drei Tage Zeit für Ihren Besuch.

Verpassen Sie bei Ihrem Brüssel-Urlaub beispielsweise nicht Attraktionen wie die beeindruckende Kirche Notre-Dame du Sablon im Stil der belgischen Frühgotik, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Besuchen Sie auch den Grand Place, den zentralen Platz der Stadt, der schon seit dem 11. Jahrhundert Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen und Märkte ist. Hier auf dem Grand Place befinden sich bedeutende Bauwerke wie das Museum Maison du Roi und das zentrale Rathaus Hôtel de Ville.

Neben den historischen Sehenswürdigkeiten Brüssels sollten Sie die Stadt jedoch auch als Europas Hauptstadt kennenlernen und sich das Europaviertel in Brüssel ansehen. Hier befinden sich die Gebäude des Europäischen Rats, der Europäischen Kommission und das Europäische Parlament. Für Besucher ist das Parlamentarium, das Besucherzentrum der EU, kostenlos zugänglich und bietet eine große, multimediale Ausstellung mit vielen Fakten und Wissen rund um die EU.

Von Brüssel können Sie Ihr nächstes Reiseziel – die Stadt Antwerpen – schon innerhalb einer einstündigen Zugfahrt erreichen. Auch diese Stadt in der Region Flandern an der Schelde ist einen Besuch wert. Waren Sie dabei am Vortag noch im überwiegend französisch sprechenden Brüssel unterwegs, können Sie jetzt Ihre Sprachkenntnisse in Niederländisch in Antwerpen testen.

Besonders den Grote Markt mit dem Brabobrunnen sollten Sie gesehen haben. Eine der meist fotografierten Sehenswürdigkeiten in Antwerpen ist die Burg Het Steen, die gleichzeitig auch das älteste Gebäude der Stadt ist. Weitere bedeutende Bauwerke wie die St. Carolus Borromäuskirche und die Sankt Pauluskirche zeigen Einblicke in die Kunstgeschichte der Stadt, denn sie stellen Gemälde von Antwerpener Künstlern wie Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyk und Jacob Jordeans aus.

Antwerpen ist also das belgische El Dorade für Liebhaber von Kunst, Kultur und Geschichte. Im Museum aan de Stroom erwarten Besucher beispielsweise über 470.000 Ausstellungsstücke, welche die Geschichte der Stadt erzählen. Im Königlichen Museum der Schönen Künste Antwerpen lernen Sie dagegen alles über die belgische Kunstgeschichte. Und auch wenn Sie kein Fan von Museen sind: Zumindest das Rubenshaus sollten Sie besuchen und den bekanntesten Künstler der Stadt näher kennenlernen.

Antwerpen hat jedoch auch einige kulinarische Höhepunkte auf Lager: Für den kleinen Geldbeutel eignet sich das leckere Streetfood, wie beispielsweise belgische Pommes mit Stoofvlees. Gourmets sollten in einem der zahlreichen Restaurants mit Michelin-Stern essen. Trinken Sie bei Ihrem Besuch in Antwerpen auf jeden Fall auch ein kühles belgisches Bolleke-Bier.

Nach der Besichtigungstour in Antwerpen führt Sie die Reise vielleicht weiter in die Stadt Gent. Die Städte Antwerpen und Gent trennen dabei lediglich 60 Kilometer. Nach Antwerpen ist Gent die zweitgrößte Stadt in Flandern – sie zählt rund 260.000 Einwohner.

Mit einem Spaziergang durch die historische Innenstadt von Gent fühlen Sie sich schnell ins Mittelalter zurückgesetzt: Hier reiht sich eine mittelalterliche Sehenswürdigkeit an die nächste. Verpassen dürfen Sie nicht die mittelalterliche Burg Gravensteen, die bekannte St.-Bavo-Kathedrale und den 95 Meter hohen Genter Belfried.

Der Genter Belfried ist seit 1999 ein Unesco-Weltkulturerbe. In der mächtigen St.-Bavo-Kathedrale, die im 16. Jahrhundert eingeweiht wurde, werden zahlreiche religiöse Kunstwerke ausgestellt. Diese datieren teilweise bis ins 8. Jahrhundert zurück. Das bekannteste Kunstwerk der Kathedrale ist der imposante Genter Altar, der von den Malern Jan van Eyck und Hubert van Eyck gestaltet wurde.

Von Gent aus sind es dann nur noch 50 Kilometer in die wohl schönste Stadt Belgiens: Brügge, das Venedig des Nordens. Mit mittelalterlichen Gassen, alten Kanälen und Gebäuden, die bis ins 13. Jahrhundert zurückdatieren, zeigt sich die Stadt Brügge bei jedem Wetter von seiner malerischen Seite. Der gesamte mittelalterliche Stadtkern wurde im Jahr 2000 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.

Machen Sie romantische Fotos auf der Bonifatiusbrücke, besuchen Sie die Rozenhoedkaai und das älteste Gebäude der Stadt Brügge: Die Heilig-Blut-Basilika. Genießen Sie außerdem ein lokales Bier in der Brauerei De Halve Maan, schlendern Sie über den Burgplatz, bewundern Sie den Belfried am Brügger Grote Markt und lernen Sie mehr über flämische Kunst im Groeningemuseum.

Natürlich gibt es noch viele weitere sehenswerte belgische Städte zu entdecken. Dazu zählt zum Beispiel die Stadt Ypern in Westflandern mit dem beeindruckenden Menenpoort, der zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg errichtet wurde. Oder Tournai in Wallonien, mit der Kathedrale Notre-Dame de Tournai und dem ältesten belgischen Belfried. Beide Bauwerke wurden zu Unesco-Weltkulturerben ernannt.

Wo ist die Natur in Belgien am schönsten?

Eine Belgienreise überzeugt nicht nur durch Städtetrips nach Brügge oder Gent, das Land zeigt sich auch gerne von seiner natürlichen Seite. Gebiete wie das Hohe Venn oder die belgischen Ardennen im Süden sind besonders für ausgedehnte Wanderungen in die ungestörte Natur geeignet.

Das Hohe Venn ist eine bekannte Hochfläche, die sich auf einer Fläche von 600 Quadratkilometern auch über Teile der Eifel erstreckt. Der größere Teil des Hochmoors befindet sich jedoch in Ostbelgien und liegt bis zu 694 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde Botrange ist der höchste Berg im sonst eher flachen Belgien.

Im Gebiet des Hohen Venn können Sie ausgedehnte Wanderungen unternehmen, vorbei an Moortümpeln und Heidepflanzen. Für Touristen gibt es zahlreiche ausgewiesene Wanderrouten, die teilweise direkt durch Sumpfgebiete auf Holzstegen verlaufen.

Im Südosten der Wallonie befinden sich dagegen die belgischen Ardennen. Hier zeigt sich die Landschaft grün, bewaldet und felsig. Die Ardennen werden auch als die grüne Lunge Belgiens bezeichnet. Zwischen Flusstälern liegen kleine, romantische Dörfer, die Unterkünfte für Wanderer anbieten. Ansonsten zählt dieser Teil Belgiens nur eine geringe Anzahl an Anwohnern.

In der Region der Ardennen können Sie ungestörte Wanderungen in unberührte Naturgebiete unternehmen. Auch Kajaktouren, Fahrradtouren und Klettern stehen hoch im Kurs bei abenteuersuchenden Besuchern.

Gute Ausgangspunkte für Ausflüge in die Natur bieten Städte wie Bastogne, La Roche-en-Ardenne, Sankt Vith und Arlon. Hier finden Sie Unterkünfte, Restaurants und eine Handvoll historischer Sehenswürdigkeiten.

Gemeinsam mit Ihrem Hund können Sie sich dann auf die Spuren des Zweiten Weltkriegs begeben und neben der unberührten Natur auch Gedenkstätten, Friedhöfe und Museen besuchen. In La Roche sollten Sie die bekannte Burgruine besichtigen.

Welche schönen Orte gibt es in Belgien am Meer?

Reiche Belgier und ruhesuchende Deutsche zieht es schnell an die belgische Nordseeküste. Vor allem aus Köln und Düsseldorf ist das belgische Meer schnell erreicht und verspricht Sandstrände und Erholung. Beliebte Küstenorte für den Urlaub am Meer sind Oostende, Knokke-Heist und De Haan.

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Oostende in Westflandern liegt direkt an der belgischen Nordseeküste. Mit dem Zug aus Köln erreichen Sie Oostende über den Brüsseler Hauptbahnhof schon nach knapp vier Stunden Reisezeit. Dieser Ort hat zwar nur um die 70.000 Anwohner, doch jährlich strömen viele Touristen in die Hafenstadt.

Entlang der Promenade mit dem langen, breiten Sandstrand liegen zahlreiche Ferienwohnungen, Restaurants und Hotels. Wer einen längeren Urlaub in Oostende verbringt, sollte einen Tag für einen Tagesausflug in das nur 22 Kilometer entfernte Brügge einplanen.

Oostende bietet aber weitaus mehr als nur Badespaß: Casinos, die Wellington-Pferderennbahn und historische Sehenswürdigkeiten wie die Sint-Petrus-en-Pauluskerk bringen Abwechslung in den Ferienalltag. Mit Freizeitangeboten wie dem Nordsee Aquarium, Fahrradverleih, Pferdekutschfahrten und dem Freizeitpark Koninginnehof ist der Urlaub in Oostende für die ganze Familie geeignet.

Ein weiteres beliebtes Reiseziel an der Küste ist Knokke-Heist. Bekannt ist der Urlaubsort besonders für den großen, zwölf Kilometerlangen Sandstrand. An der Promenade entlang ziehen sich zahlreiche Unterkünfte für Touristen. Da viele wohlhabende Belgier, Deutsche und Luxemburger den Ort frequentieren, gibt es hier auch einige Einkaufsgelegenheiten mit teuren Luxusmarken wie Louis Vuitton, Armani und Prada.

Neben dem Strand und der Dünenlandschaft ist auch das Naturschutzgebiet Het Zwin einen Besuch wert. Hier leben seltene Vogelarten in einer beeindruckenden Landschaft aus Salzwiesen und Schlickwatt. Störche sind häufige Besucher des Naturparks. Nur ca. 33.000 Einwohner leben in Knokke-Heist.

Und in De Haan in der Nähe von Oostende leben sogar nur knapp 13.000 Menschen. Dennoch ist die Gemeinde ein beliebtes Urlaubsziel – besonders für reiche Belgier. Das sehen Sie an den Villen und Hotels, die dicht am Meer auf den Dünen stehen. Neben Strand bietet De Haan auch eine einige historische Sehenswürdigkeiten wie die gotische Hallenkirche Sint-Clemens aus dem 14. Jahrhundert.

Welche Sehenswürdigkeiten in Belgien sind die Berühmtesten?

Die Top-Sehenswürdigkeiten von Belgien sollten Sie auch bei einer kurzen Reise nicht auslassen. Dazu zählen unter anderem die belgischen Städte Brüssel, Antwerpen, Brügge und Gent mit Ihren historischen Attraktionen, das oftmals fotografierte Rathaus in Leuven und die unberührte Natur des Hohen Venns.

Bei der Stadt Brüssel kommen einem sofort die Wahrzeichen in den Sinn: Der Triumphbogen im Jubelpark, die pinkelnde Brunnenfigur Manneken Pis und das Atomium. Jeder Besucher von Brüssel kommt früher oder später aber auch am bekannten Grand Place und dem dort stehenden Rathaus vorbei.

In Antwerpen sind es vor allem das Rubenshaus und die mittelalterliche Burg Het Steen, die in jedem Reiseführer im Pflichtprogramm stehen. Und auch hier gilt: Wer Antwerpen besucht, sollte zumindest einmal über den Grote Markt, dem großen Handelsplatz im Zentrum der historischen Altstadt, schlendern und sich am Ausblick auf die umliegenden Zunfthäuser erfreuen.

Bei Brügge ist es der historische Stadtkern, den Sie unbedingt gesehen haben sollten. Denn dieser wurde in seiner Gesamtheit zu einem Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Hier befinden sich nicht nur Sehenswürdigkeiten wie die Heilig-Blut-Basilika, das älteste Gebäude der Stadt, sondern auch der zentrale Marktplatz, die Liebfrauenkirche und die Rozenhoedkaai. Die Rozenhoedkaai ist der Ort in Brügge, der am meisten fotografiert wird und auch das Motiv vieler Brügger Postkarten ist.

Die Stadt Leuven, östlich von Belgien, ist zwar nicht die am häufigsten besuchte belgische Stadt, das ehemalige Rathaus der Stadt gehört jedoch zu den bekanntesten Attraktionen Belgiens. Das Rathaus Leuven aus dem 15. Jahrhundert gilt als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten des Spätgotikstils. Es steht – wie sollte es anders sein – direkt am Grote Markt der Stadt. Ein halber Tag ist ausreichend, um das Rathaus von dem nur 25 Kilometer entfernten Brüssel zu besuchen.

Auf der Suche nach Erholung zieht es die meisten Touristen an die belgische Nordküste und zu Urlaubsorten wie Knokke-Heist oder Oostende. Vor allem die langen Sandstrände und die weitläufige Dünenlandschaft machen diese Orte attraktiv.

Wer dagegen Ruhe und Natur sucht, reist auf das Hohe Venn. Auf diesem Hochmoor in Ostbelgien können Sie ausgedehnte Wanderungen unternehmen und dabei die Flora und Fauna der Region bewundern.

Welche Sehenswürdigkeiten oder Orte eignen sich in Belgien für Kinder?

Eine Reise durch Belgien ist auch für Kinder interessant: In vielen Städten gibt es kinderfreundliche Museen und die mittelalterlichen Burgen wecken auch das Interesse kleiner Besucher. Zum Ausgleich eines kulturellen Programms bieten sich Freizeitparks wie Plopsa Coo oder Plopsa Indoor Hasselt an.

Der Freizeitpark Plopsa Coo in der Gemeinde Stavelot zieht jährlich knapp 400.000 Besucher an und bietet kleinen und großen Besuchern zahlreiche Attraktionen wie die abenteuerlichen Wasserrutschbahnen, Achterbahnen, Karussells, Spielplätze und den süßen Streichelzoo.

Der Plopsa Indoor Hasselt Themen- und Vergnügungspark in Hasselt eignet sich für jedes Wetter, denn hier erleben Kinder Abenteuer in einer riesigen Indoorhalle. Der 2005 eröffnete Park führt Kinder in eine Welt voller Rutschbahnen, Abenteuerspielplätze, Bootstouren und vielen weiteren Attraktionen.

Machen Sie Urlaub in den Ardennen, bringt die Höhle Han-sur-Lesse Abwechslung und Abenteuer für die ganze Familie. Sie ist eine der bekanntesten Schauhöhlen Europas und liegt in der Nähe der Gemeinde Rochefort. Durch die Höhle fließt der Fluss Lesse, der über Jahrhunderte hinweg beeindruckende Tropfsteine hinterlassen hat.

Schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Höhle touristisch erschlossen. Heute ist es möglich, zwei Kilometer durch den Berg zu gehen. Beeindruckend ist die Salle du Dôme, ein großer Hohlraum im Inneren der Höhle.

Auf dem Berg über der Höhle liegt außerdem ein 250 Hektar großer Tierpark, in dem Tiere wie Wölfe, Luchse und Bären leben. Unser Tipp: Nehmen Sie sich einen ganzen Tag für die Besichtigung dieser beiden Attraktionen Zeit. Das Kombi-Ticket ermöglicht den Eintritt beider Attraktionen zum besten Preis.

Wie viel Zeit sollte ich mir für den Belgienurlaub einplanen?

Für eine Belgienrundreise können Sie sich gut und gerne zwei Wochen oder länger Zeit nehmen. Es gibt viel zu entdecken. Es ist aber auch möglich, Belgien bei Wochenendtrips kennenzulernen und mal drei Tage in Brüssel, mal zwei Tage in Brügge zu verbringen.

Doch achten Sie neben bekannten Reisezielen wie Brüssel, Gent und Antwerpen auch auf unbekanntere Sehenswürdigkeiten Belgiens: Die Stadt Mechelen mit dem mittelalterlichen Stadtkern, Hafenstädte wie Blankenberge und De Panne, die deutschsprachige Stadt Raeren und seine mittelalterliche Burg und die Stadt Namur mit zahlreichen historischen Bauwerken sind alle einen Abstecher wert.

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