Floridas aufregende Metropole: Zehn tolle Tipps für Miami

Floridas aufregende Metropole : Zehn tolle Tipps für Miami

In der größten Stadt Floridas kann man Sängerin Shakira beim Tanzen treffen, mit Delfinen schwimmen oder beim Zigarrendrehen in Klein-Havanna zuschauen. Zehn Vorschläge, zusammengestellt von Sabrina Tilgner.

1. Rundgang durchs Art-Déco-Viertel Im Süden von Miami Beach liegt mit 960 Bauten eines der größten Art-Déco-Areale der Welt. Geschichten über das historische Viertel erzählt die gemeinnützige "Miami Design Preservation League". Tour-Teilnehmer erfahren, dass Al Capone auf dem Dach des "Winter Haven"-Hotels wilde Partys feierte, im "Cardozo" "Verrückt nach Mary" mit Cameron Diaz gedreht wurde und in der Jugendherberge "Clay Hotel" die 80er Kultserie "Miami Vice". Am Ocean Drive zeigen die Ehrenamtlichen die Villa, vor der Modedesigner Gianni Versace 1997 nach einem Café-Besuch erschossen wurde. Rundgänge (20 Dollar) starten am "Art Déco Welcome Center" (Ocean Drive, Ecke 10. Straße), Freitag bis Mittwoch: 10.30 Uhr, Donnerstag: 18.30 Uhr.

2. Über den Ocean Drive schlendern In den zahllosen Cafés, Restaurants und Hotels an South Beachs Flaniermeile geht es Stars, Reichen und Normal-Bürgern um Sehen und Gesehenwerden. Abends sammelt sich das Partyvolk zum Autokorso.

3. Shoppen Geld für eine neue Garderobe auszugeben, ist in Miami recht einfach. Eine Top-Adresse auch bei Prominenten für hochklassige Kleider aus früheren Zeiten ist der Second-Hand-Laden "C. Madeleine's" in North Beach (13702 Biscayne Blvd.). Etablierte Marken gibt es an der Collins Avenue in South Beach, außerdem in der Aventura Mall in North Beach.

4. Außenbezirke erkunden Miami besteht aus etlichen Vierteln, Städten und kulturellen Einflüssen. In Little Havanna sind das hauptsächlich kubanische. Das Herzstück ist die Straße "Calle Ocho". Dort spielen ältere Männer (ab 55) im Máximo Gómez Park Domino, genießen die Menschen den süßen Café Cubano, und Besucher können Zigarrendrehern bei der Arbeit zusehen. Mediterran wird es in Coral Gables, das Stadtplaner George E. Merrick Anfang des 20. Jahrhunderts kreierte. Lohnenswert ist ein Blick in das imposante Biltmore Hotel (1200 Anastasia Av.) mit dem größten Festland-Swimmingpool der USA. Wer nicht im Hotel übernachtet, kann es beim Sonntagsbrunch (etwa 50 Dollar) mit Livemusik besichtigen.

5. Ausgehen in Miami Beach Abends wird die Sonneninsel zum quirligen Tummelplatz für Reiche und Schöne. Wer tanzen will, geht in die Clubs an der Collins Avenue. Rockmusik gibt's im Rokbar, House im Myntlounge. Konzerte bietet das Mansion (Washington Av.).

6. Mit Delfinen schwimmen Einen Delfin zu streicheln, ihn aus der Nähe bei Sprüngen zu beobachten und sich an seiner Rückenflosse durchs Wasser ziehen zu lassen, ist für viele ein Kindheitstraum. Für rund 200 Dollar lässt sich der im Seaquarium erfüllen.

7. Miami Beach vom Rad entdecken Die Wege auf der vorgelagerten Urlaubsinsel lassen sich am bequemsten mit dem Fahrrad bewältigen. Am kilometerlangen Sandstrand eignet sich ein stilechter "Beach Cruiser". Verleiher geben die Räder mit ausladendem Lenker und breitem Sattel neben anderen Modellen stunden- oder tageweise (ca. 24 Dollar) ab, z.B. www.bikeandroll.com, www.bikemiamibeach.com. Stationen des kommunalen Fahrrad-Verleihs: www.decobike.com

8. Galerien und Ateliers besuchen Die Kunst-, Design-, Film- und Musikszene ist im Wynwood Arts District versammelt. Die mehr als 70 Ateliers, Galerien, Sammlungen und Studios öffnen samstags zwischen 12 und 17 Uhr. Am zweiten Samstag (19 bis 22 Uhr) und am letzten Donnerstag (bis 20 Uhr) im Monat kommen Besucher beim "Gallery Walk" mit Künstlern und Galeristen ins Gespräch. Teilnehmerliste unter www.artcircuits.com (bei "Wynwoods Arts District").

9. Gut essen für kleines Geld Bei der Aktion "Miami Spice" jedes Jahr im August und September kostet ein Drei-Gang-Menü am Mittag 22 Dollar, am Abend 35 Dollar in mehr als 120 Restaurants. Darunter sind Top-Adressen wie das D. Rodriguez Cuba (Astor Hotel, 956 Washington Av.). Der preisgekrönte Chefkoch Douglas Rodriguez, Sohn kubanischer Einwanderer, bietet eine karibisch inspirierte Küche. Alle "Spice"-Restaurants unter http://ilovemiamispice.com

10. Stars sehen Promis können einem in Miami Beach jederzeit über den Weg laufen, Jennifer Lopez zum Beispiel beim Sonntagsbrunch im Luxushotel "The Tides". Zum Tanzen geht die Schauspielerin ins Myntlounge (1921 Collins Av.), genauso wie Sängerin Shakira und Pierre Casiraghi, Sohn von Caroline von Monaco. Die Front von "Browns Hotel" (112 Ocean Drive) ähnelt auf den ersten Blick einer unscheinbaren Holzhütte. Abends wird das Restaurant darin zum Promitreff.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Miami - Partymeile und Kunststadt

(RP)
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