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Raub, Entführung, Explosionen: Wo ein Urlaub richtig gefährlich werden kann

Raub, Entführung, Explosionen : Wo ein Urlaub richtig gefährlich werden kann

Planen Sie zurzeit eine Fernreise für Ihren Sommerurlaub? Dann sollten Sie lieber noch einen Blick in die Karte der gefährlichsten Länder der Welt werfen. Denn nicht nur Reiseziele in Afrika gelten als gefährlich, auch in der EU gibt es Absteiger im Sicherheitsindex.

Viele Reisende möchten im Urlaub mal etwas ganz anderes erleben. Deshalb buchen sie Fernreisen in abenteuerliche Länder in Afrika oder Asien. Doch wer nicht aufpasst, könnte unfreiwillig in den Flieger Richtung Gefahrenzone steigen.

Denn gleich acht Länder, werden von der Unternehmensberatung für Risikomanagement "Control Risk" aus London als extrem gefährlich eingestuft. Um zu ermitteln, welche Länder besonders risikoreich sind, oder wieder sicherer werden, erstellt sie jährlich eine so genannte "Risk Map" - so auch für 2014.

Kein Urlaub in diesen Ländern

Die gute Nachricht ist, die gefährlichsten Länder derzeit gehören ohnehin sicher nicht zu den typischen Urlaubszielen. Es sind das ostafrikanische Somalia, Afghanistan, Syrien, der Irak und die Region Dafur im Sudan. Etwas verblüffen dürfte allerdings, dass das europäische Land Tschechien zu den Absteigern im Sicherheitsindex gehört. Grund dafür sind die Abhörskandale 2013, sowie die instabile Regierungssituation.

Seit diesem Jahr ist auch die russische Teilrepublik Dagestan unter den extrem gefährlichen Ländern. Da es 2013 immer wieder Terroranschläge gab. Für die Zentralafrikanische Republik gilt zwar ein hohes Sicherheitsrisiko, doch weil das politische Klima als extrem gefährlich eingestuft wird, wird auch das Land insgesamt als solches bewertet.

In diese Länder können Sie fahren

Nun die gute Nachricht: Der größte Teil der EU ist laut "Risk Map" weitestgehend sicher. So wird auch Deutschland als gering gefährlich, die zweitniedrigste Stufe, eingeschätzt. Besonders gut für Insel-Begeisterte: Urlaub in der Karibik etwa auf Anguilla, Bermuda, oder auf den britischen Jungferninseln sowie den Turks- und Caicosinseln ist nach wie vor überhaupt kein Problem. Wer nicht so weit fahren will, sollte die skandinavischen Länder, Monaco, Liechtenstein, Luxemburg, Slowenien und die Schweiz als sicheres Reiseziel ins Visier nehmen.

Die Sicherheits-Absteiger unter den Ländern

Als weniger sicher gilt in der EU nur Tschechien, aufgrund der instabilen politischen Situation. Die Türkei dagegen ist in der Sicherheitsbewertung, trotz der Proteste 2013, aufgestiegen. Das Risiko wurde von mittel auf gering herabgestuft.

Da die Karte Anfang 2014 veröffentlicht wurde, finden aktuelle Krisenregionen wie etwa die Ukraine keine Erwähnung.

(ham)