Vom Klavier bis zur Klimaanlage: Unglaubliche Hoteldiebstähle

Vom Klavier bis zur Klimaanlage : Unglaubliche Hoteldiebstähle

Rom (RPO). Handtücher und Shampoofläschchen betrachten viele Hotelgäste fast als ihr Eigentum. Sie verschwinden mit größter Selbstverständlichkeit aus den Zimmern. Doch es gibt auch filmreife Klauaktionen. Fälle, bei denen Gäste Möbel und sogar Klimaanlagen mitgehen ließen.

Das Hotelbuchungsportal www.venere.com hat solche Geschichten aus seinen Hotels zusammentragen. Und ja, es stimmt: Es gibt tatsächlich Hotels, aus denen Schuhablagen oder die Schiebetür eines Kleiderschranks entwendet wurden. Im Grunde scheint nichts vor Dieben sicher zu sein. Auch mittelalterliche Schwerter oder ein großer Holzbär wurden schon als vermisst gemeldet.

In manchen Fällen scheinen regelrechte Profis am Werk zu sein. So stahl ein als Handwerker verkleideter Mann einen Konzertflügel aus der Lobby und schaffte es dabei, völlig unbemerkt zu bleiben. Auch ein kompletter Marmorkamin verschwand schon aus einem Hotel genauso wie eine 130 Kilo schwere Klimaanlage. In einem anderen Fall stahlen Unbekannte einen Farbkopierer aus einem Sitzungssaal - unbemerkt vom Sicherheitsdienst.

Unglaublich dreist ging auch ein Diebespaar vor, das erst ein Zimmer in der Nähe des Parkhauses verlangte, um dann die komplette Zimmereinrichtung auszuräumen und abzutransportieren. Ähnlich "umsichtig" waren die Diebe, die nicht nur einen Plasmafernsehr, sondern gleich noch die Elektroverkabelung für den DVD-Player mitnahmen, um Anschlussprobleme zu vermeiden.

Dann gibt es noch die Kategorie nicht besonders wertvoller, aber umso merkwürdigerer Diebesbeute. Die Palette reicht von Hotelgästen, die ihren Urlaub dazu nutzten, die Glühbirnen aus dem Zimmer zu klauen, oder Lampenfassungen, Beleuchtungskörper, Vorhänge, Hoteltelefone, Türscharniere, Bügelbretter und Zimmernummern einzustecken.

Doch es gab auch Geschichten mit Happy End. Ein Gast hatte einen ausgestopften Wildschweinkopf mitgehen lassen. Als der Diebstahl entdeckt wurde, zeigte er Reue und gab ihn dem Hotel zurück. Seine Freunde belohnten ihn dafür und schenkten ihm das bizarre Objekt ganz legal zur Hochzeit.

(ots/mais/ots)