Studie: Trotz Krise: Urlaub muss sein

Studie: Trotz Krise: Urlaub muss sein

Düsseldorf (RPO). Trotz Wirtschaftskrise will jeder zweite Deutsche auch im Krisenjahr 2010 in den Urlaub fahren. Einer Umfrage zufolge wollen 41 Prozent jedoch weniger Geld für die schönste Zeit des Jahres ausgeben.

26 Prozent möchten generell eine billigere Reise buchen, 15 Prozent wollen die Reisekosten durch eine Urlaubsverkürzung senken. Nur 10 Prozent verzichten in diesem Jahr ganz auf eine Urlaubsreise. Das ergab die Umfrage des Instituts UMA Unister Market Research & Analysis unter rund 1000 Teilnehmern für das Online-Reisebüro www.ab-in-den-urlaub.de.

Auf die Frage, ob Reisen öfters privat oder aus beruflichen Gründen stattfinden, sagten 54 Prozent der Teilnehmer, sie würden "ausschließlich privat" verreisen, 31 Prozent "vorwiegend privat". 12 Prozent reisen gleichermaßen häufig privat oder beruflich. Drei Prozent verreisen fast nur aus beruflichen Gründen.

Die Studie untersuchte auch das Buchungsverhalten der Verbraucher in Deutschland. So suchen 14 Prozent der Befragten ein Mal im Monat nach günstigen Reiseangeboten im Internet. Mehrmals im Monat sind 23 Prozent der Befragten auf Angebotssuche, 35 Prozent schauen seltener als ein Mal pro Monat nach Reiseschnäppchen.

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UMA-Chef Ik-Sun Kim-Backmann sagte bei der Studienvorstellung in Düsseldorf, die Deutschen würden zunehmend nicht mehr nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität des Hotels achten. 50 Prozent der Umfrageteilnehmer sagten, die Qualität des Hotels sei für sie mittlerweile "sehr wichtig" und für 37 Prozent "wichtig".

Für Ralph Michaelsen, Director Travel & Tourism bei ab-in-den-urlaub.de zeigt "die Studie klar, dass die Reiselust der Deutschen trotz Weltwirtschaftskrise stark ist". Besonders beliebt seien bei den Deutschen nach wie vor Online-Buchungsanfragen für Reisen in den Mittelmeerraum sowie kurze Städtetrips. Gefragt sind sowohl Frühbucher-Rabatte als auch Lastminute-Angebote.

(mais)