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Seltener Wettbewerb auf Hawaii: Surfen auf Neun-Meter-Wellen

Seltener Wettbewerb auf Hawaii : Surfen auf Neun-Meter-Wellen

Honolulu (RPO). Bis zu 15 Meter hohe Wellen sagten die Meteorologen auf der Hawaii-Insel Oahu voraus. Perfekte Bedingungen für Extremsurfer. Erstmals seit fünf Jahren sind sie wieder zum Quiksilver-Wettbewerb angetreten - bestaunt von Tausenden von Schaulustigen.

Der Wettbewerb findet nämlich nur statt, wenn die Wellen in der Waimea-Bucht mindestens sechs Meter erreichen. Seit dem Start im Jahr 1984 ist es jetzt das achte Mal, dass diese Bedingung erfüllt ist. Unter den 28 Teilnehmern waren professionelle Surfer wie der neunfache Weltmeister Kelly Slater aus Florida und Lokalmatador Bruce Irons. Gewonnen hat am Ende aber ein anderer: der Amerikaner Greg Long.

"Wir wollen, dass Leute mitmachen, die es nicht erwarten können, sich über die Wellenkante zu ziehen und sich dann acht Meter hinabzustürzen", sagte der Chef des Sponsoren Quiksilver, Bob McKnight.

Den Zuschauern gefällt's. Surf-Fans aus aller Welt pilgerten für den Wettbewerb nach Hawaii und bewundern die Extremsportler gemütlich vom Klappstuhl oder mitgebrachten Decke vom Ufer aus. Einige Strände mussten wegen Überfüllung geschlossen werden.

Der Wettbewerb findet im Gedenken an Eddie Aikau statt, einem legendären Surfer der Hawaii-Inseln, der 1978 während einer Kanufahrt von Hawaii nach Tahiti im Alter von 31 Jahren tödlich verunglückte. "Es ist immer cool, für Eddie zu surfen", sagte Clyde Aikau. Der Gewinner bekommt ein Preisgeld von 55.000 Dollar (37.200 Euro).

Info: http://live.quiksilver.com/2009/eddie/

Hier geht es zur Bilderstrecke: Extrem-Surfen auf Hawaii

(AP/mais)