München: Oktoberfest mit Herz: Ein neues Zelt für die Wiesn

München : Oktoberfest mit Herz: Ein neues Zelt für die Wiesn

Drei riesige, herzförmige Fenster an der Front und ein Pferdegespann auf dem Dach: Mit dem Marstall-Zelt gibt es auf dem Münchner Oktoberfest erstmals seit Jahrzehnten eine neue Bierburg. Der Name soll an die königlichen Hofreitschulen und zugleich an die Ursprünge des Oktoberfestes erinnern, dessen Höhepunkt ursprünglich ein Pferderennen war.

Das verriet der neue Wirt, Siegfried Able, als er gestern sein neues Zelt vorstellte, das derzeit auf dem Festgelände aufgebaut wird.

Das Zelt direkt am Haupteingang zum größten Volksfest der Welt bietet standesgemäß viel Platz: Mehr als 4000 Menschen können dort in Zukunft feiern.

Siegfried Able und seine Frau Sabine, die das Zelt mit ihren Töchtern Vanessa und Verena führen, hatten im April den Zuschlag bekommen - und arbeiten seitdem auf Hochtouren, um bis zum Wiesn-Beginn am 20. September fertig zu werden. "Die Zeit ist sehr, sehr kurz bis zum Start", sagt Siegfried Abel.

Der Marstall ersetzt das Hippodrom, in dem Promis wie Boris Becker, Wladimir Klitschko, Thomas Gottschalk oder Franz Beckenbauer feierten. Weil Hippodrom-Wirt Sepp Krätz wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde, verlor er seinen Platz auf der Wiesn.

(dpa)
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