Sicherheit: Hapagfly: Autokindersitze an Bord erlaubt

Sicherheit : Hapagfly: Autokindersitze an Bord erlaubt

Hannover (rpo). Wie transportiert man kleine Kinder an Bord eines Flugzeuges sicher? Ein Problem, vor dem viele Eltern stehen. Am sichersten wären eigene Sitze, die es aber nicht gibt. Mehrere Fluggesellschaften erlauben Eltern daher, bestimmte Autokindersitze mit in die Kabine zu nehmen.

Auch die Ferienfluggesellschaft Hapagfly ermöglicht Familien ab sofort die Mitnahme von Autokindersitzen in die Kabine. Eltern dürfen ihre Kinder in vier speziell vom TÜV geprüften Kindersitzen mitnehmen, teilt das Unternehmen in Hannover mit. Für Säuglinge sind das die Sitze "Storchenmühle Maximum" und "Maxi Cosi Mico". Kinder im Alter bis zu vier Jahren dürfen auf dem aufblasbaren "Luftikid" oder in der Sitzschale "Römer King Quickfix" mitfliegen. Die zum TUI-Konzern gehörende Hapagfly folgt damit dem Beispiel anderer Fluggesellschaften.

Bei Mitnahme des Autositzes müssen Eltern allerdings auch für Kinder unter zwei Jahren Sitzplätze buchen. Es gibt dabei 33 Prozent Ermäßigung. Eine zusätzliche Sitzreservierung kostet acht Euro. Die Sitze werden wie im Auto mit dem Beckengurt befestigt und können nur in bestimmten Reihen angebracht werden. Kinder im Alter bis zu zwei Jahren können aber nach wie vor auch kostenlos und ohne Sitzplatzanspruch auf dem Schoß der Eltern reisen.

Die Fluggesellschaft LTU hat bereits im November 2004 zwei Kindersicherungssysteme zertifizieren lassen. Auch hier müssen Sitzplätze für 67 Prozent des normalen Flugpreises gebucht werden. Die Reservierung des Sitzplatzes ist allerdings kostenlos.

Condor zog im März 2005 mit vier zugelassenen Kindersitzen nach, für die ebenfalls Plätze zu ermäßigten Preise gebucht werden müssen. Die zusätzliche Reservierung von Sitzplätzen ist bei Condor aber auch für die Eltern kostenlos. Bei Air Berlin wird die Zulassung bestimmter Kindersitze nach Angaben einer Sprecherin derzeit geprüft.

(gms)
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