Flixtrain startet im März 2018 mit der Strecke Köln-Hamburg - alle Infos

Strecke Köln-Hamburg: Flixtrain startet im März - was man dazu wissen muss

Zugtickets ab 9,99 Euro: Flixtrain fährt bald durch NRW

Seit fünf Jahren fahren die grünen Flixbusse kreuz und quer durch Deutschland und machen der Bahn Konkurrenz. Jetzt holt das Münchner Unternehmen zum nächsten Schlag aus: Der Flixtrain wird auf die Schienen gehoben, zunächst für die Strecke Köln-Hamburg. Was man dazu wissen muss.

Die erste Strecke verbindet Köln und Hamburg. Los geht es mit der Premierenfahrt am 23. März, der normale Betrieb wird einen Tag später aufgenommen. Zwischen Köln und Hamburg hält der Zug in Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Münster und Osnabrück.

Ab Mitte April soll die Linie Stuttgart-Berlin folgen. Hier wird es Zwischenstopps in Wolfsburg, Hannover, Göttingen, Kassel, Fulda, Hanau, Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg sowie Vaihingen (Enz) geben.

Es handelt sich lediglich um einen Pendelverkehr. Die Züge fahren täglich außer mittwochs morgens entweder gegen 7 Uhr oder gegen 11 Uhr in Köln los, kommen knapp vier Stunden später in Hamburg am Hauptbahnhof an und fahren am frühen oder späten Nachmittag wieder zurück. Es gibt also pro Tag und pro Richtung nur eine Verbindung. Wer morgens in Richtung Süden oder nachmittags Richtung Norden fahren möchte, geht bei Flixtrain leer aus.

Zum Vergleich: Bei der Deutschen Bahn haben Reisende an einem normalen Werktag allein zwischen sechs Uhr morgens und 12 Uhr mittags für die Strecke Köln-Hamburg 14 verschiedene Verbindungen zur Auswahl.

  • Sitzplatzreservierungen kosten extra : Für Wunschplätze verlangt Flixbus nun Gebühren

Anfangs kostet die einfache Fahrt mit dem Flixtrain von Köln nach Hamburg 9,99 Euro. Ab Ende März können die Preise laut Fahrplanauskunft je nach Reisetag auf 14,99 Euro oder 24,99 Euro steigen. Wie Unternehmenschef André Schwämmlein erklärt, sollen die Tickets selbst in Boomzeiten nicht mehr als 99 Euro kosten.

Erhältlich sind die Tickets ab sofort über die Webseite, per App, in Flixbus-Shops und in kooperierenden Reisebüros.

Die neuen Züge werden - wie auch die Busse - im firmeneigenen Grün unterwegs sein. Ebenfalls wie die Busse werden auch die Züge dem Unternehmen nicht gehören. Flixbus hatte zuletzt zur Weihnachtszeit für zwei Wochen den früheren HKX (Hamburg-Köln-Express) fahren lassen. Wie beim HKX stellt und betreibt das Nürnberger Unternehmen BahnTouristikExpress die Züge, Flixtrain übernimmt nur den Vertrieb. Auch auf der Strecke Berlin-Stuttgart wird Flixtrain nicht selbst fahren. Dort kooperiert man mit dem tschechischen Unternehmen Leo Express.

(csr)