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FKK: Deutsche sind am liebsten nackt

Studie : Deutsche sind beim FKK-Ranking an der Spitze

Worauf sich Strandbesucher am meisten freuen, wovor sie sich fürchten und was am Strand so gar nicht geht, das alles wird im sogenannten Flip-Flop-Report ermittelt. Darin führen die Deutschen in diesem Jahr eine besondere Kategorie an: sie sind am liebsten nackt.

Sand zwischen den Zehen, Sonne auf der Haut - mehr braucht es für viele deutsche Urlauber offenbar nicht, um sich am Strand wohlzufühlen. Da kann man auch schon mal auf die Badekleidung verzichten. Das zumindest sagt eine Umfrage des Online-Reiseportals Expedia: Demnach sind 28 Prozent aller befragten Deutschen am Strand am liebsten völlig nackt. Schon zum dritten Mal in Folge führen die Deutschen die Liste der Nackt-Bader an. Nur die Österreicher (28 Prozent) tun es uns gleich und ziehen sich am Strand genauso gerne aus, wie wir. Auf Platz zwei landeten die Norweger (17 Prozent), auf Platz drei die Spanier (17 Prozent). Befragt wurden insgesamt 11.165 Erwachsene aus 24 Ländern.

Der Deutsche Verband für Freikörperkultur sieht in dem kleidungsfreien Leben eine Lebensart in Harmonie mit der Natur. "Sie kommt zum Ausdruck in der gemeinsamen Nacktheit, verbunden mit Selbstachtung sowie Respektierung der Andersdenkenden und der Umwelt", schreibt der Verein. Asiaten können mit dieser Denkweise offenbar am wenigsten anfangen. Japaner (zwei Prozent), Südkoreaner (drei Prozent) und Thailänder (vier Prozent) scheuen die Freikörperkultur und zeigen sich nicht gerne nackt in der Öffentlichkeit. Zumindest stört es 72 Prozent der befragten Japaner aber nicht, wenn andere Badegäste dem FKK-Bad frönen.

Oberkröperfrei ist Sache der Europäer

Weltweit führen Männer die Liste der FKK-Liebhaber an: 18 Prozent der befragten Männer und nur sechs Prozent der befragten Frauen sind am Strand gerne hüllenlos. Zwölf Prozent aller Befragten weltweit haben den FKK-Strandbesuch bereits getestet.

Übrigens, das Sonnenbad mit nacktem Oberkörper, aber eben entsprechender Unterbekleidung, ist ein europäisches Phänomen, das von Österreichern (49 Prozent), Spaniern (42 Prozent) und Deutschen (39 Prozent) angeführt wird. Weltweit entscheiden sich 20 Prozent der Strandbesucherinnen für eine nahtlose Bräune auf dem Oberkörper und lassen das Bikini-Top in der Tasche.

Entspannung auf Platz 1

Egal ob ohne oder mit Bikini, Tankini oder Badeanzug - geht es um das Ziel des Strandbesuchs, sind sich die Befragten fast einig: sie wollen Ruhe. Nur zwölf Prozent wollen am Strand Party machen. 88 Prozent suchen eine ruhige und weitestgehend verlassene Ecke, um zu entspannen. Auch auf der Liste der beliebtesten Aktivitäten am Strand stehen Stressabbau und Entspannung im Vordergrund: Dinge wie Spaziergänge (70 Prozent), Schwimmen (65 Prozent), Sonnenbad (53 Prozent), lesen (53 Prozent), Schlafen (48 Prozent), Leute beobachten (47 Prozent) und Musik hören (45 Prozent) runden den Strandbesuch für die meisten Urlauber ab. Das Trinken von Alkohol (39 Prozent), eine Massage (30 Prozent) und Party machen (25 Prozent) landen auf den hinteren Rängen.

Eine Übersicht der schönsten FKK-Strände Deutschlands gibt es hier. Auch Kroatiens Strände locken mit Freikörperkultur. Wir zeigen hier die schönsten FKK-Strände.

Hier geht es zur Infostrecke: Das sind die schönsten FKK-Strände Kroatiens

(ape)