Spektakulärer Bildband: 100 einzigartige Orte, die verschwinden könnten

Spektakulärer Bildband: 100 einzigartige Orte, die verschwinden könnten

Düsseldorf (RPO). Der Klimawandel mal nicht als graue Theorie: Ein neuer Fotoband zeigt 100 wunderschöne Orte, die schon bald von der Erdoberfläche verschwinden könnten. Bedroht sind Touristenattraktionen wie Venedig oder die Malediven, Metropolen wie New York oder Naturschönheiten wie die Halligen.

Die Botschaft des Buches ist klar. Es zeigt einige der schönsten und einzigartigsten Orte der Erde und macht gleichzeitig klar: Es ist fünf vor zwölf, der Klimawandel wird sich voraussichtlich schon innerhalb der nächsten Generation auswirken, wenn die Temperatur unseres Planeten weiterhin ansteigt. Die Auswahl der bedrohten Paradiese ist nicht willkürlich erfolgt. Sie basiert auf dem IPCC Report (Intergovernmental Panel on Climate Change), der mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Top-Fotografen wie Michael Politza, haben die vergängliche Schönheit dieser Orte und ihrer Bewohner eingefangen. Begleittexte erläutern ihre Geschichte und ihre besondere Problematik.

Wachsende Meeresspiegel bedrohen kleine Inselstaaten wie Tuvalu oder die Malediven, aber auch Battery Park im Süden Manhattens oder die heimischen Halligen. In der Ägäis rechnen Experten damit, dass die Höhlen der vom Austerben bedrohten Mittelmeer-Mönchsrobbe geflutet werden könnten. Die steigenden Temperaturen führten bereits zu Hitzewellen, die beispielsweise in Paris viele Tote forderten.

"Der Klimawandel ist die größte Bedrohung der Menschheit am Beginn des 21. Jahrhunderts", sagt Desmond Tutu. Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger appelliert mit anderen prominenten Autoren wie Javier Solana, dem ehemalige EU-Generalsekretär der EU, an die Leser zu handeln. Möglicherweise ist es ja ein erster Schritt, sich in dem Fotoband zu informieren.

Info: 100 einzigartige Orte, die schon bald verschwinden könnten, Knesebeck Verlag, 39,95 Euro

Hier geht es zur Bilderstrecke: 100 Orte - einzigartig und bedroht

(mais/rm)