Myanmar: Sehenswürdigkeiten des Paradies am Golf von Bengalen

Geheimtipps für Entdecker : Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Myanmar

Myanmar ist ein faszinierendes Land – die Natur, Kultur und die Menschen bezaubern westliche Touristen. Was Sie bei Ihrem Urlaub in Myanmar auf keinen Fall verpassen sollten, verraten wir Ihnen hier.

Was sind die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Myanmar?

Die folgenden zehn Sehenswürdigkeiten zählen zu den schönsten Reisezielen in Myanmar. Bei einer Rundreise sollten Sie sie auf keinen Fall verpassen. Doch das sind nur die zehn schönsten Ziele, die oft auf den Postkarten Myanmars abgebildet werden und zu bekannten Wahrzeichen des Landes gehören. Es gibt noch viele weitere schöne Reiseziele und Bauwerke, atemberaubende Natur und kulturelle Heiligtümer, die Besucher Myanmars in ihren Bann ziehen werden.

1. U-Bein-Brücke: Die U-Bein-Brücke in Amarapura ist die längste und älteste Teakholzbrücke der Welt. Bei Sonnenuntergang wurde sie schon tausendfach als Postkartenmotiv abgelichtet. Um 1850 erbaut, führt diese Brücke über einen Kilometer über den Taungthaman-See. Benannt wurde sie nach dem damaligen Bürgermeister U-Bein, der den Bau der Fußgängerbrücke veranlasste.Heute ist sie ein beliebtes und bekanntes Reiseziel für internationale Touristen – vor allem im Juli und August, wenn der Wasserstand des Sees am höchsten ist. Durch den Tourismus haben sich hier viele Souvenirverkäufer angesiedelt. Doch auch Anwohner verwenden die Brücke als Abkürzung und Verbindung zwischen den Stadtteilen Amarapuras.

2. Mingun-Pagode: Eine der bedeutendsten historischen Stätten Myanmars ist die Mingun Pagode. Die Ruine liegt in Mingun am Ayeyarwady Fluss, in der Nähe der Stadt Mandalay. Einst sollte sie die größte Pagode der Welt werden und über 152 Meter in die Höhe ragen. Der Bau der Pagode begann 1790. Fertiggestellt wurde das Bauwerk jedoch nie. Nur das Fundament der Pagode ragt imposant über 50 Meter in die Höhe. Für den Bau dieser Pagode hatte der König Bodawpaya die Mingun-Glocke anfertigen lassen. Danach tötete er den Künstler, damit die Mingun-Glocke die einzige ihrer Art bleiben würde. Sie gilt auch heute noch als die zweitgrößte intakte Glocke der Welt, steht in unmittelbarer Nähe der Pagodenruine und kann von den Besuchern selbst zum Klingen gebracht werden.

3. Bagan: Bagan ist ein weiteres Must-See von Myanmar. Die ehemalige Hauptstadt des Königreichs wird vor allem wegen der zahlreichen Stupas von Pilgern und internationalen Touristen besucht. Auf einer Fläche von über 36 Quadratkilometern befinden sich bei Bagan über 4000 Stupas und Tempel. Das macht dieses Reiseziel zur größten archäologischen Stätte in Südostasien. Es ist unmöglich, alle Tempel der Königsstadt Bagan zu besuchen. Doch die wichtigsten Tempel sollten Besucher nicht verpassen.

Da wäre beispielsweise der Ananda Tempel, der Sulamani Tempel, die goldene Shwezigon Pagode und der Dhammayangyi Tempel. Der Ananda Tempel fällt schon vor allem durch seine helle Farbe auf. Zahlreiche Buddha-Figuren schmücken den Tempel. Die gut erhaltenen Wandmalereien das Sulmani Tempels sind außerdem ein Highlight Bagans. Der Dhammayangyi Tempel ist einer der größten Tempel Bagans und auf vielen Postkarten abgebildet. Die Silhouette des Tempels in den Morgenstunden ist besonders schön, aber auch die Gänge des Tempels zaubern ein verträumt-exotisches Bild.

Den besten Ausblick auf die zahlreichen Pagoden haben Besucher von der goldenen Shwezigon Pagode. Sie beeindruckt durch die goldene Stupa und den angrenzenden Gang. Viele Einheimische pilgern zu dieser religiösen Stätte. Die Stadt Bagan besteht aus den Stadtteilen Old Bagan, Neu-Bagan und Nyaung-U.

4. Mrauk U: Ebenfalls eine berühmte archäologische Stätte mit zahlreichen Stupas und Tempelruinen ist die Stadt Mrauk U im Westen des Landes. Bis ins 18. Jahrhundert war Mrauk U die Hauptstadt des Arakan-Königreichs und eine wohlhabende Stadt. Genauer ansehen sollten Sie sich den Shite Thaung Tempel, den Htukkannthein Tempel und den Koe Thaung Tempel der ehemaligen Hauptstadt.

5. Inle-See: Wer genug von Tempeln hat, kann die beeindruckende Natur auf dem Inle-See genießen. Auch dieses Reiseziel darf bei einer Myanmar Reise nicht fehlen. Der Inle-See im Shan Staat Myanmars ist bekannt durch seine schwimmenden Gärten, die lokale Fischereikultur und das einfache Leben am Wasser. 70.000 Menschen leben auf Pfahlbauten direkt am und auf dem Inle-See.

Gemüse und Früchte werden auf schwimmenden Feldern angebaut. Hier gibt es schwimmende Märkte, schwimmende Dörfer, Fischer, die mit einem Bein rudern und malerische Tempel am Seeufer des Inle-Sees. Und das alles vor der wunderschönen Kulisse mächtiger Berge. Die nächstgrößere Stadt am Inle-See ist Nyaung Shwe.

6. Shwedagon-Pagode: Wer die Metropole Yangon mit über fünf Millionen Einwohnern besucht, muss natürlich auch das Wahrzeichen des Landes besichtigen: Die Shwedagon Pagode ist die wohl bekannteste Pagode Myanmars. Am heutigen Standort der goldenen Stupa soll schon vor über 2500 Jahren ein Tempel erbaut worden sein. Acht Haare des Buddha werden der Legende nach in der Shwedagon Pagode aufbewahrt, die über die Jahrhunderte immer weiter vergrößert wurde, bis sie ihren heutigen Glanz erreichte.

Verziert ist die Shwedagon Pagode mit zahlreichen Glocken, Edelsteinen und natürlich Gold. Die Spitze der Stupa ist mit über 4500 Diamanten verziert. Über 99 Meter ragt die Shwedagon Pagode über der Stadt.

7. Mount Popa: Eine schöne Gelegenheit eine Wanderung in der Natur mit Kultur zu Verbinden ist ein Besuch des Mount Popa in Zentralmyanmar. Bei diesem Berg handelt es sich um einen inaktiven Vulkan, auf dessen Spitze die Tuyin Taung Pagode steht. Etwa zwei Stunden dauert der Aufstieg zum Tempel durch den Dschungel, vorbei an wilden Affen.

Die Mühe wird belohnt: Am Gipfel angekommen bietet sich ein atemberaubender Ausblick, der bis zum Irrawaddy Fluss reicht. Wer nicht wandern möchte, kann auch mit einem Motorradtaxi bis zur Spitze fahren. Der Mount Popa kann als Tagesausflug vom 50 Kilometer entfernten Bagan besucht werden.

8. Höhlen von Hpa-An: Beeindruckend und deswegen ebenfalls Teil der Top 10 Sehenswürdigkeiten Myanmars sind die Höhlen von Hpa-An mit den beeindruckenden Karstbergen. Faszinierend ist die Saddan Höhle, die zu den größten Höhlen in Myanmar zählt. Über 800 Meter lang reicht das Höhlensystem durch den Berg. Am Ende liegt ein weiterer Ausgang, mit dem Boot gelangen Besucher zurück zum Ausgangspunkt.

9. Goldener Fels: Ein weiteres Wahrzeichen von Myanmar und eine wichtige Pilgerstätte für Einheimische ist der Goldene Fels oder Golden Rock. Der Goldene Fels ist eine der wichtigsten religiösen Stätten des Landes. Der Tempel liegt auf dem Gipfel eines kleinen Berges bei der Stadt Kyaikto.

Der Legende nach wird der Fels, der nahe am Abgrund auf der Spitze des Berges liegt, nur von zwei Haaren Buddhas gehalten. Auf dem runden Fels wurde eine Stupa angebracht. Durch Blattgoldblättchen der Pilger funkelt der Fels golden. Frauen dürfen das Heiligtum nicht berühren.

10. Mergui-Archipel: Zum Anschluss an Ihre Rundreise können Sie noch die schönsten Strände des Landes genießen. Neben dem beliebten Ngapali Beach ist der Mergui Archipel ein nahezu unentdecktes Paradies. Der Archipel besteht aus über 800 Inseln. Vor der Reise in das Gebiet müssen ausländische Besucher eine Genehmigung in Kawthaung beantragen. Diese Reiseerlaubnis kostet 250 Euro pro Person und befugt für einen Aufenthalt von bis zu zwei Wochen.

Vor allem für Taucher lohnt sich dieses tropische Reiseziel. Die schönsten Korallenriffe, Inseln und Strände können von einem Liveabord, einem Boot für Taucher mit Übernachtungsmöglichkeit, erkundet werden.

Welche Sehenswürdigkeiten bietet Myanmar in Mandalay?

Mandalay ist mit 1,6 Millionen Anwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes nach Yangon. Sie liegt am Irrawaddy Fluss im Zentrum des Landes und ist die Heimat bedeutender Tempel. Dazu zählen Mandalay Hill, die Kuthodaw Pagode, die Mahamuni Pagode und das Shwenandaw Kloster.

Mandalay Hill ist beispielsweise ein Hügel im Nordosten der Stadt. 240 Meter ist der Hügel hoch, auf der Spitze thront die Su Taung Pyi Pagode. Von dort aus haben Besucher die beste Panoramaaussicht über die Stadt.

Der Zauber der Pagoden

Beeindruckend ist die Kuthodaw Pagode in Mandalay. Sie wurde 1868 fertiggestellt und beherbergt über 700 kleine Stupas, in denen Marmorplatten mit Buddhas Lehren platziert wurden. Die Anlage wird auch „Das größte Buch der Welt“ genannt.

Die Mahamuni Pagode ist ebenfalls eines der wichtigsten Myanmar Reiseziele. Er befindet sich im Südwesten der Stadt Mandalay und ist das Zuhause des Mahamuni Buddhas. Die Buddha-Statue ist das wichtigste Relikt des Tempels. Sie sitzt auf einem Thron in einer kleinen Kammer, komplett in Gold gekleidet, mit filigranen Ornamenten verziert.

Diese Buddha-Statue soll schon 554 v. Chr. hergestellt worden sein. Jeden Morgen um 4.00 Uhr waschen die Mönche das Gesicht und putzen die Zähne der Buddha-Statue in einer religiösen Zeremonie.

Ein Kloster der etwas anderen Art ist das Shwenandaw Kloster. Es besteht komplett aus Teakholz und wurde 1782 erbaut. Allerdings nicht in Mandalay, sondern in Amarapura. 1857 wurde das Kloster zerlegt und nach Mandalay gebracht. 1880 wurde das Kloster erneut verlegt - in die Nähe des Atumashi Klosters, wo es auch heute noch steht. Dieses Kloster ist somit das einzige Gebäude, das den Brand im Mandalay Palast 1945 überlebte.

Bei einer Tagestour von Mandalay können Sie den größten Buddha des Landes bestaunen. Der Lay Kyun Sat Kyar Buddha steht in Monywa. Dort ragt der stehende Buddha 116 Meter in die Höhe. Damit ist dieser Buddha nicht nur die zweitgrößte Buddhastatue der Welt, sondern auch die drittgrößte Statue überhaupt. Fertiggestellt wurde der stehende Buddha im Februar 2008.

In dieser Stadt 120 Kilometer von Mandalay entfernt können Sie auch die Thanboddhay Pagode besuchen. Über 500.000 Buddha-Statuen und Bilder gehören zu diesem Tempel, der zwischen 1939 und 1952 erbaut wurde.

Ein Ausflug nach Pyin Oo Lwin

Ebenfalls sehenswert ist Pyin Oo Lwin, eine kleine Stadt, die 67 Kilometer östlich von Mandalay liegt. Pyin Oo Lwin wurde in den Bergen auf über 1000 Meter höhe gebaut und von der britischen Kolonialmacht als sommerliche Hauptstadt genutzt.

Aufgrund der Lage in den Bergen im Norden Myanmars ist das Klima hier gemäßigter. Die Stadt wird auch die Stadt der Blumen genannt. Sehenswert sind der National Landmarks Garden und die umliegenden Obstfarmen.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es im Süden von Myanmar?

Im Süden Myanmars gibt es einige der schönsten Landschaften und Strände: Der Ngwe Saung Beach, das Gebiet des Ayeyarwady Deltas und natürlich der Mergui Archipel mit den über 800 Inseln zählen dazu. Von Yangon aus können die schönsten Gebiete erkundet werden.

Myanmars Traumstrände

Der Ngwe Saung Beach ist eine weniger bekannte Alternative zum berühmten Ngapali Beach im westlichen Rakhine Staat. Ngwe Saung liegt knapp 50 Kilometer westlich von der Stadt Pathein und ist mit dem Bus aus Yangon innerhalb von sechs Stunden erreicht.

An diesem 14 Kilometer langem Strand gibt es kleine Bungalowanlagen und gehobenere Hotels, die von westlichen Touristen und einheimischen Touristen aus Yangon besucht werden. Hier können westliche Touristen nach ihrer Myanmar Rundreise noch ein paar Tage entspannen. Der Strand ist insgesamt ruhiger als der Ngapali Beach, aber mindestens genauso schön.

Entlang des Ayeyarwady Deltas, auch Irrawaddy Delta genannt, können westliche Touristen das wirkliche Landleben der Burmesen kennenlernen. Der mächtige Fluss Ayeyarwady dient als Wasserstraße, Bewässerungsanlage für die Reisfelder und Nahrungsmittelquelle für den Fischfang. Auch seltene Irrawaddy Delfine leben in den Gewässern, leider in einer immer geringeren Anzahl.

Der Fluss kann über die imposante Irrawaddy Brücke sogar zu Fuß überquert werden. Empfehlenswert ist eine dreitägige Bootsfahrt mit einem kleinen Kreuzfahrtschiff auf dem Irrawaddy Fluss.

Ein Highlight im tiefen Süden des Landes ist der Mergui Archipel, auch Myeik-Archipel genannt. Der Archipel besteht aus über 800 Inseln, viele davon wurden noch nie von einem Menschen betreten. Das Gebiet wird von den Seenomaden, den Moken, bewohnt. Hier wimmelt es von unberührten tropischen Stränden und einer artenreichen Unterwasserwelt.

Anreise mit Umwegen

Doch die Anreise ist nicht ganz einfach: Zunächst muss eine Genehmigung in Kawthaung beantragt werden, dann sollten Besucher nur zur Hauptreisezeit zwischen Oktober und März das Gebiet bereisen. In der Monsunzeit bleiben die wenigen Unterkünfte geschlossen.

Zwischen Dezember und Februar ist das Meer am ruhigsten und die Sicht Unterwasser am besten. Die meisten Besucher buchen eine mehrtägige Fahrt auf einem Taucherboot, von dem die schönsten Inseln, Strände und Tauchplätze angefahren werden.

Welche Sehenswürdigkeiten hat Myanmar in Yangon?

Yangon ist mit über fünf Millionen Anwohnern die größte Stadt Myanmars. Sie hat eine lange Geschichte und ist reich an wichtigen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten. Da wäre zum Beispiel die Shwedagon Pagode, der Circular Train oder der Bogyoke Aung San Markt.

Das sind nur drei der zahlreichen Sehenswürdigkeiten Yangons. Um die wichtigsten und schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden, sollten sich Besucher also schon ein paar Tage Zeit lassen.

Bis 2005 war Yangon noch die Hauptstadt Myanmars, dann wurde die Hauptstadt ins Landesinnere in die von der Militärjunta gebauten Stadt Naypyidaw verlegt. Hier in Yangon liegt einer der großen internationalen Flughäfen, über den die meisten internationalen Touristen einreisen. Die ehemalige Hauptstadt ist auch unter dem Namen Rangun bekannt.

Diese Top 10 Sehenswürdigkeiten in Yangon sollten Sie auf keinen Fall verpassen:

  1. Shwedagon Pagode: Die Shwedagon Pagode ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt Yangon, sie ist auch Wahrzeichen des Landes. In der neuen Hauptstadt Naypyidaw steht eine Replika der religiösen Stätte. Die Geschichte der Shwedagon Pagode geht über 2500 Jahre zurück. Die Stupa könnte im 6. Jahrhundert erbaut worden sein, die ersten offiziellen Aufzeichnungen über die Shwedagon Pagode datieren bis in das 14. Jahrhundert zurück. Nachts wird die Pagode mit Lichtern bestrahlt und leuchtet dann hell in Gold über der Stadt.
  2. Sule-Pagode: Die Sule-Pagode ist ein weiteres Zentrum der Religion Myanmars. Sie liegt im Maha Bandula Park im Herzen der Innenstadt Yangons. Die Sule-Pagode soll sogar noch älter als die Shwedagon Pagode sein. In der Vergangenheit war die Region rund um die goldene Sule-Pagode der Schauplatz für blutige Aufstände der Bevölkerung - im Jahr 1988 und zuletzt 2007.
  3. Yangon Circular Train: Die Ringbahn oder Circular Train in Rangun ist neben Bussen eines der Hauptverkehrsmittel Ranguns. Der Circle Train verbindet die Innenstadt mit den Außenbezirken. Gebaut wurde die Rundbahn während der britischen Kolonialzeit. 1954 wurde sie erweitert. Über 39 Stationen führt der Zug die Passagiere auf einer Circle Line vom Hauptbahnhof Yangon bis zur letzten Station Pazundaung und dann wieder zum Anfang. Für Anwohner ein günstiges öffentliches Verkehrsmittel, für Touristen eine tolle Möglichkeit die Stadt kennenzulernen. Die gesamte Strecke abzufahren dauert drei Stunden. Bei einer Fahrt können Touristen das lokale Leben entlang der Bahnlinie erleben.
  4. Kandawgyi Park und See: Wer Yangon besucht, wird um einen Spaziergang im Kandawgyi Park nicht herumkommen. Viele Anwohner verbringen ihre Freizeit rund um den Kandawagyi-See, Besucher können hier das Alltagsleben der Burmesen kennenlernen. Der Kandawgyi Lake wurde als Trinkwasserquelle in der britischen Kolonialzeit künstlich angelegt und wird mit Wasser aus dem Inle Lake gespeist. Teil des anschließenden Parks ist auch der Yangon Zoo.
  5. Bogyoke Aung San Markt: Der Bogyoke Aung San Markt in Yangon ist ein Muss für jeden Besucher dieser wuseligen Stadt. Auf dem riesigen Markt im Stadtzentrum wird alles verkauft – Schmuck, Kleidung, Souvenirs, Antiquitäten, Kunst, Essen und Medizin. Versteckt blüht sogar der Handel mit illegalen Gütern. Die Gebäude des Bogyoke Aung San im Kolonialstil zeugen noch von der Zeit der Erbauung des Marktes in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. Damals hieß der Markt noch „Scott Market“. Der Kolonialname wurde jedoch nach der Unabhängigkeit Myanmars in den heute bekannten Namen „Bogyoke Aung San Markt“ umbenannt.
  6. Chauk-Htat-Gyi Pagode: Die Chauk-Htat-Gyi Pagode beherbergt einen 65 Meter langen, liegenden Buddha, einer der größten in Myanmar. Er liegt im Stadtteil Bahan, im Norden von Yangon. Der originale liegende Buddha wurde 1907 fertiggestellt. Nachdem die Statue langsam zerfiel, wurde sie in den 1960er Jahren zerstört und neu gebaut.
  7. Yangon Downtown: Die Innenstadt Yangons ist eine wichtige Sehenswürdigkeit für sich. Gesäumt von Geschäften, Verkaufsständen und Straßenrestaurants und dem Verkehr einer asiatischen Millionenstadt sollten Sie das chaotische Treiben bei einem Spaziergang kennenlernen.
  8. Botataung Pagode: Die Botataung Pagode ist eine bekannte Pagode in der Innenstadt. Sie soll zur gleichen Zeit wie die Shwedagon Pagode erbaut worden sein, wurde während des Zweiten Weltkrieges jedoch komplett zerstört und danach rekonstruiert.
  9. Nga Htat Gyi Pagode: Die Tempelanlage Nga Htat Gyi ist das Zuhause eines 14 Meter hohen Buddha, der Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde. Eine weitere sechs Meter hohe Buddha-Statue soll aus dem 16. Jahrhundert stammen.
  10. Chinatown Rangun: Auch Chinatown in Yangon ist einen Besuch Wert. Der geschäftige Bezirk befindet sich in der Nähe der Sule-Pagode. Enge Gassen und zahlreiche Verkaufsstände und Geschäfte charakterisieren das Viertel, das zu jeder Tageszeit von Händlern und Besuchern überläuft. Abends schlagen unzählige kleine Restaurants am Straßenrand auf und verkaufen lokale Köstlichkeiten.

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