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Riva del Garda in Italien Aristokratischer Palast mit Glasdach

Düsseldorf (RP). Das Schönste ist die Lage. Die erlaubt den Blick aus den zimmerhohen Fenstern hinaus auf Italiens größten See. Man sieht zu den Anlegestellen der Touristenbötchen, die malerische Dörfer ansteuern, und hinauf zu den mehr als 2000 Meter hohen Bergen mit ihren meist schneebedeckten Gipfeln.

 Aufgesetzt über der historischen Fassade des "Lido Palace" thront eine gläserne Etage mit Suiten.

Aufgesetzt über der historischen Fassade des "Lido Palace" thront eine gläserne Etage mit Suiten.

Foto: Carlheinz Tüllmann

Und der Standort liefert den perfekten Ausgangspunkt zu einem Bummel zu Strandbad, Surferstationen und Segler-Anlegestegen einerseits oder ins Zentrum zur Piazza Garibaldi mit den Bars und den schnuckeligen Gassen mit teilweise trendigen Boutiquen andererseits. Mittendrin, mit Gartentoren zur Uferpromenade, residiert das Hotel "Lido Palace" in Riva del Garda. Es ist, nach einem mehrere Jahre dauernden Dornröschenschlaf, in dieser Saison wieder zu luxuriösem Leben erwacht. Und es knüpft an eine ruhmreiche gastronomische Tradition an.

Am 30. Dezember 1899 wurde das elegante Jugendstil-Gebäude mit 102 Zimmern erstmals als Hotel der Spitzenklasse an der nördlichsten Bucht des Lago di Garda eröffnet. Mehr als ein Jahrhundert später präsentiert sich die nach wie vor aristokratische Fassade vor einem vollends neu gestalteten Inhalt. Star-Architekt Alberto Cecchetto aus Venedig hat ein Refugium mit starken, verblüffenden Kontrasten geschaffen. Stolze 20 Millionen Euro hat das gekostet.

Italien-Flair pur

Dafür gibt's Farb- und Materialkombinationen, die die Gäste schon bei der Ankunft in Bann schlagen. Dazu zählen der imposante Glasbau mit krassgrünem Mobiliar und braunen Metallwänden im Empfangsbereich (in dem charmant auf Deutsch Willkommen geheißen wird) und ein weitläufiger, kupferfarbener Anbau in Form eines Schiffsbugs, der den 1500 Quadratmeter großen Spa-Bereich beinhaltet. Italien-Flair pur liefert die kleine Parklandschaft mit Sonnenliegen und Aperol-Service am 30 Meter langen Außenbecken.

Nur 42 Zimmer und Suiten offeriert Hoteldirektor Antonio Polesel in dem imposanten Gebäude. Daher ist angenehm viel Platz in den edel gestylten Doppelzimmern, den Junior Suiten mit Wohnbereich — darunter einige mit traumhaftem Seeblick — und natürlich in den zwei je 120 Quadratmeter großen Appartements. Die thronen in einer komplett aus Glas gestalteten Etage auf dem Dach — faszinierendes Panorama von Bergwelt bis Ausflugsboot inklusive.

Hell, transparent, fast puristisch ist auch der kulinarische Part des "Lido Palace" mit dem "Tremani Bistrot" und dem Gourmetrestaurant "Il Re della Busa" gestaltet, in dem Sternekoch Giuseppe Sestito Regie führt. Der Genuss steigert sich noch, wenn Pasta und Vino auf der Terrasse serviert werden. Wie erwähnt — die Lage!

(RP)
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