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Punta del Este in Uruguay: Tipps, Klima, Reisewetter

Geheimtipp für Europäer : Punta del Este — die unbekannte Perle Uruguays

Unter den Südamerikanern gilt Punta del Este schon längst als exklusiver Badeort. Auch internationale Stars schätzen die weißen Strände und den Luxus in Uruguay. Europäer sind der Halbinsel bislang eher fern geblieben. Das dürfte sich bald ändern.

Weiße Sandstrände, kristallklares Meer und kulinarische Köstlichkeiten: Punta del Este hat alles zu bieten, was anspruchsvolle Urlauber von einem Badeort erwarten. Rund 140 Kilometer östlich der Hauptstadt Montevideo gelegen, wird die Stadt im Sommer zum angesagten Treffpunkt der Reichen und Schönen. Segelregatten, Modenschauen und Marathonläufe lassen die Einwohnerzahl von Punta del Este zwischen Dezember und Februar gerne von 30.000 auf über 200.000 Menschen anschwellen.

Trotzdem gilt Uruguay im Allgemeinen noch als unberührt. Das Land gehört zu den kleinsten in Südamerika und ist flächenmäßig etwa halb so groß wie Deutschland. Mit gerade einmal drei Millionen Einwohnern, von denen etwa die Hälfte in der Hauptstadt Montevideo lebt, ist in Uruguay noch viel Platz für Entdecker aus Europa.

Eine sichere Party-Stadt

Vor allem wegen seines Nachtlebens und der vielen Freizeit- und Kulturangebote ist der Badeort zwischen dem Rio de la Plata und dem Atlantischen Ozean bei jungen Urlaubern beliebt. Wer gerne Tango tanzt und Mate-Tee trinkt, ist hier genau richtig. Nicht umsonst kommen Stars wie Shakira, Gisele Bündchen und Naomi Campbell regelmäßig zum Feiern nach Punta del Este. Im Gegensatz zu anderen südamerikanischen Städten wie Sao Paulo, Mexiko-Stadt und Buenos-Aires fühlen sich die Prominenten in dem uruguayischen Badeort sicher. Hier können sie ihre Yachten, Luxusautos und Designerkleider ohne Angst zur Schau stellen. Tagsüber flanieren Besucher auf der Hauptstraße "Av. Gorlero" zwischen prunkvollen Gebäuden, zahlreichen Geschäften und luxuriösen Restaurants.

Touristen kommen auch nicht um das Nationalgericht in Uruguay herum: das Asado. Dafür werden alle möglichen Sorten von Fleisch über einem offenen Holzfeuer gegrillt, dazu gehören auch Innereien wie Nieren und Rinderdarm. Generell kommt die uruguayische Küche den Europäern aber sehr entgegen, da sie viele Elemente vom spanischen und italienischen Essen — zum Beispiel Meeresfrüchte und Nudel-Gerichte — übernommen hat.

Zwei lange Sandstrände

Besonders schön sind die beiden weißen Sandstrände in Punta del Este. Der Playa Mansa zeichnet sich aufgrund seiner Nähe zur Flussmündung Rio de la Plata durch sein ruhiges Gewässer aus. Am Playa Brava ist es eher windiger, weswegen der Strandabschnitt bei Surfern sehr beliebt ist. Am Strand findet man auch das Wahrzeichen von Punta del Este: die "Los Dedos" (die Finger), eine rund fünf Meter breite und drei Meter hohe Steinskulptur in Form einer Hand, die aus dem Sand emporragt.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Dezember und Februar, wenn es hierzulande kalt wird und in Uruguay die Temperaturen auf 25 bis 32 Grad steigen. Der Juli ist mit sieben bis 16 Grad der kälteste Monat.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Uruguay, eine unbekannte Schönheit

(met)