Panama: Kuna Yala - Ein Fenster zum Paradies

Panama : Kuna Yala - Ein Fenster zum Paradies

Im karibischen Meer, an der nordöstlichen Küste Panamas befindet sich ein kleines Fleckchen Paradies: die 365 Inseln von Kuna Yala. Unterbrochen werden die kleinen Sandtupfer mit Palmen und Grashütten nur vom kristallklaren Meer.

Es gibt nur noch wenige Orte auf der Welt, an denen es möglich ist einen Stuhl an den Strand zu stellen, und dem Meeresrauschen zu lauschen. Kuna Yala an der Küste Panamas ist so einer. Hier reihen sich Mini-Inseln wie kleine Mosaiksteine über 180 Kilometer bis zur kolumbianischen Grenze durch das türkisfarbene Meer. Bis heute fahren hier nirgends Autos, und die Einheimischen Leben zumeist vom Tourismus und vom Handel.

Drei Hütten und eine Hängematte

Ein kurzer Flug ab Panama City führt aus dem 21. Jahrhundert hinein in die zauberhafte Inselwelt. Der Lärm der Großstädte und die Hektik der Bürohäuser endet, wo Kuna Yala beginnt. Gelandet wird in El Povenir, dem Hauptort der Region. Hier gibt es bereits mehrere kleine Hostels. Großen Luxus darf man in dieser Gegend jedoch nicht erwarten. Die rund 25.000 Kuna, die Bewohner des Archipels sind die Ureinwohner der Region und pflegen einen traditionellen Lebensstil. Ähnlich wie auf den Malediven grenzen sich die Kuna-Indios vom modernen Leben der Außenwelt ab. Auf manchen der 365 Inseln gibt es deswegen für Touristen keinen Zugang. Auf anderen gibt es sogar kleine Hotelresorts, und auf wieder anderen haben die Kuna einfach eine weitere Grashütte in den "Garten" ihrer Privatinsel gestellt und vermieten sie an Besucher.

Echte Abenteuerer können deshalb auch den spontanen Weg wählen, und sich bei Ankunft eine Bleibe suchen. Empfehlenswert sind dann die Mini-Inseln wie etwa Aguja, auf der es gerade mal drei Hütten gibt - eine davon wird als Gästehaus vermietet. Internet und Kontakt zur Außenwelt sind hier rar. Dafür reicht ein Badetuch, ein Plastikstuhl oder eine Hängematte am Strand, und die gesamte Umwelt wird für den Entspannten zu einem Fenster zum Paradies. Abwechslung bieten hier nur die verschiedenen Fische, die im Meer an den Urlaubern vorbei schwimmen. Seesterne, Meeresgurken, bis hin zu Haien, Schildkröten und Delfinen kommen nicht selten an Schnorchlern vorbei.

Regenzeit bedenken

Damit das Vergnügen auch wirklich gelingt, sollte der Urlaub zwischen Januar und April oder Juli und September geplant werden. Dann herrscht in Panama Trockenzeit. Zwar liegen die Temperaturen über das ganze Jahr bei rund 30 Grad, allerdings kann es während den europäischen Sommermonaten in diesen Breitengraden zu rund 15 Regentagen pro Monat kommen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die Inseln von Kuna Yala

(ham)
Mehr von RP ONLINE