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China-Reise: Guilin — einer der schönsten Orte der Welt

China-Reise : Guilin — einer der schönsten Orte der Welt

Umgeben von 200 Meter hohen Bergen, gelegen am Fluss Li befindet sich die Stadt Guilin in China. Nicht umsonst wurde sie in zahlreichen Malereien verewigt: Wer hierher kommt, kann das alte, zauberhafte China erleben, dessen mystische Atmosphäre sonst nur noch in Filmen zu finden ist.

Der Anflug nach Guilin gilt als einer der schönsten in China. Vor allem währen der Abendstunden, wenn sich das Sonnenlicht in Orangetönen langsam zwischen den hohen Karstfelsen senkt, kommt die Besonderheit der Landschaft zur Geltung. Die Karstformationen sind in Jahrmillionen entstanden und liegen verstreut am Ufer des Flusses Li. Da die Autonomen Region Guangxi in der Guilin liegt, bereits zur tropischen Region Chinas gehört, ist das Klima hier meist heiß und feucht. Die beste Reisezeit ist der Frühling.

Das Lichtspiel begleitet Besucher während ihres Aufenthaltes. Denn egal, ob bei einem Spaziergang oder einer Bootsfahrt über den Li Fluss, immer verändert sich die Landschaft und ihre Atmosphäre mit dem Winkel und der Intensität der Sonnenstrahlen.

Neben der Landschaft, die aus einem alten chinesischen Geschichtsbuch entsprungen sein könnte, gibt es in Guilin zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Paläste, Ruinen und Höhlen locken Touristen, und es bleibt meist kaum genug Zeit wirklich alle Winkel der Gegend zu erkunden. Etwa außerhalb des Stadtzentrums etwa befindet sich die Grabanlage des Prinzen Jingjiang aus der Ming-Dynastie. Eingelassen in üppige Vegetation erstreckt das Areal über 100 Quadratmeter und zeigt alte Statuen sowie die für China typische Gebetshalle und mehrere Grabanlagen.

Ein echtes Spektakel ist auch der Besuch der Longji Reisterrassen. Auf 66 Quadratkilometern lassen sich die gebogenen und gewunden Reisterrassen betrachten. Das Wort Longji steht dabei für die Wirbelsäule eines Drachen, an die das Gebilde erinnern soll. Die Bergspitzen entsprechen den einzelnen Wirbeln. Im Winter sind die Terrassen weiß bedeckt, vor allem ab Juni ist die Gegend sehenswert. Dann spiegelt sich im Wasser der Reisfelder die Landschaft wieder. Der Aufstieg ist tatsächlich etwas anstrengend, doch der Blick über die eingelassenen kleinen Dörfchen und die Landschaft entschädigen die Strapazen am Ende des Tages.

Wer die Karstfelsen einmal von innen sehen will, der sollte einen Abstecher in die Schilfrohrflötenhöhle machen. Sie liegt etwa fünf Kilometer außerhalb des Stadtzentrums. Benannt wurde die Höhle nach dem Schilfrohr, dass an ihrem Eingang wächst und aus dem Kinder Flöten bastelten. Im Bauch der Höhle ragen Stalagmiten und Stalaktiten aus Decke und Boden. Das Innenleben des Felsen ist kunstvoll mit zahlreichen bunten Lampen ausgeleuchtet. Die Gesteinsformationen nehmen die Phantasie auf eine Reise mit.

Zu den Bildern von Guilin geht es hier.

Hier geht es zur Bilderstrecke: China: Zauberhaftes Guilin

(ham)