Familien-Ferienpark in Rheinland-Pfalz Alles neu im Center Parcs Eifel

Grunderath · Glückliche Kinder, glückliche Eltern: Der Bungalowpark in der Vulkaneifel ist für rund 64 Millionen Euro saniert worden. Die neuen Häuser bieten jetzt mehr Komfort.

Auch Ponyreiten ist im Center Parcs Park in der Eifel möglich.

Auch Ponyreiten ist im Center Parcs Park in der Eifel möglich.

Foto: Felix Förster

Die Vulkaneifel nahe des weltberühmten Nürburgrings ist unbeschreiblich schön: Wanderwege, romantische Höfe und die durch vulkanische Aktivitäten einzigartige Landschaft locken jedes Jahr Touristen an. Besonders die Maare sind als Markenzeichen der Vulkaneifel eine der Hauptattraktionen dieses Landstrichs. Kraterseen wie der Schalkenmehrener, der Weinfelder und das Gemündener Maar liegen dort dicht beieinander und können besucht werden.

Inmitten dieser vor rund 40 Millionen Jahren entstandenen Kulisse ist der Center Parcs Park Eifel in Gunderath seit 40 Jahren ein fester Bestandteil des touristischen Angebots, wobei es den Park auch schon vor der Übernahme durch Center ­Parcs­­ unter anderem Namen gab. „Der Erfolg des Parks liegt auch an der tollen Umgebung und der Natur hier in der Eifel“, sagt Robert van der Kas, General Manager der Eifel-Dependance des Ferienparkanbieters. „Der Park Eifel hat eine jahrzehntelange Geschichte hinter sich, geprägt von vielen Veränderungen.“ Die größte Veränderung ist dabei noch gar nicht lange her: 2021 wurde die große Renovierung des schon etwas in die Jahre gekommenen Areals in Angriff genommen. Ein Schritt, den sich der niederländische Ferienpark-Anbieter einiges hat kosten lassen: Rund 64 Millionen Euro wurden investiert, nicht mit eingerechnet sind dabei die fehlenden Einnahmen durch die temporäre Schließung des Parks. Ein Novum in der Geschichte von Center Parcs, wie Robert van der Kas betont. „Für die Neuausrichtung und Neugestaltung wurde zum ersten Mal in der Geschichte von Center Parcs ein Ferienpark für einen Zeitraum von insgesamt sieben Monaten komplett geschlossen.“ Wichtig war den Betreibern des Parks dabei nicht nur die Sanierung, sondern auch die ökologische Komponente. „Während der Pause gab es für die komplette Infrastruktur eine Modernisierung, und es folgte die Installation eines umweltschonenden Blockheizkraftwerks, um die Zentralgebäude zusätzlich mit Strom und Wärme zu versorgen“, sagt van der Kas. Gezielt sollen mit diesem naturnahen und nachhaltigen Konzept junge Familien angesprochen werden. Das machen auch die Attraktionen und Neuanschaffungen deutlich, denn die Besucher bemerken die Veränderungen sofort. Der Park verströmt im wahrsten Sinne des Wortes den Duft des Neuen, und das bemerkt man schon, wenn man den Market Dome als zentrale Anlaufstelle betritt. Die Geschäfte, die Bowlingbahn, die Bar, die Spielhalle und die Restaurants sind aufgehübscht worden und laden zum Verweilen ein. Besonders spannend ist für die Kinder dabei ein Abenteuer-Parcours, der den gesamten Bereich durchläuft und den Kleinen das Gefühl gibt, sie befänden sich im Abenteuerurlaub. „Wir gehen klar von dem Leitspruch ‚Glückliche Kinder, glückliche Eltern‘ aus und versuchen, den Kindern so viel Spaß und Abwechslung wie nur möglich zu bieten“, sagt Robert van der Kas.

Das kernsanierte Freizeitbad Aqua Mundo verstärkt diesen Anspruch und ist eine der Hauptattraktionen des Parks. Höhepunkt des Badeparadieses ist die 90 Meter lange Reifenrutsche namens Aqua Racer, auf der Eltern mit ihren Kindern nach Herzenslust herunterjagen können. „Als erster Park in Deutschland bieten wir zudem mit der neu errichteten Water Factory einen Wasserspielplatz mit Wasserspielen“, sagt van der Kas.

 Robert van der Kas ist der Chef der Dependance in der Eifel.

Robert van der Kas ist der Chef der Dependance in der Eifel.

Foto: Felix Förster

Für Kinder wird darüber hinaus noch viel mehr geboten: Der sogenannte „Leisure Boulevard“ läuft in Schlangenlinien durch den Park und ist völlig autofrei. Dort können sich die Kleinen völlig ungefährdet bewegen, während dieser Schleichweg einige Attraktionen miteinander verbindet: Eine neue Minigolf-Anlage, ein großer Spielplatz, ein Kinderbauernhof mit Ponyreiten, mietbare E-Autos für die Kinder sowie ein Indoorspielplatz namens Baluba sind alle fußläufig zu erreichen. Alles verströmt dabei ein niederländisches Flair innerhalb der deutschen Idylle, wobei besonders die niederländischen Spielplatz-Konzepte im Mittelpunkt stehen, die mittlerweile auch für ganz Deutschland übernommen wurden. Für ältere Kinder und Jugendliche und Erwachsene gibt es außerdem das Cycle Center, in dem Fahrräder gemietet werden können, um die schöne Umgebung der Vulkaneifel zu entdecken.

Auch die Unterkünfte wurden komplett saniert: 320 der bestehenden 460 Ferienhäuser erhielten eine Frischzellenkur und 140 Häuser wurden abgerissen, sodass 120 neue Unterkünfte entstehen konnten. Bei den Arbeiten achteten die Macher auf eine nachhaltige und umweltschonende Durchführung. Die neuen Ferienhäuser besitzen eine neue Isolierung und sind umweltfreundlich in der Holzständerbauweise errichtet worden. „Bei den neuen Häusern können die Besucher zwischen drei Kategorien wählen: Comfort, Premium und VIP“, sagt Robert van der Kas. „Ein ganz besonderes ­Schmankerl­ sind die ‚Abenteuerferienhäuser’. Dabei handelt es sich um Unterkünfte mit außergewöhnlich gestalteten Zimmern, deren Design und Einrichtung sich an unterschiedlichen Themenwelten orientiert. So befinden sich die Gäste im Wohnzimmer in einer Wüste unter einem leuchtenden Sternenhimmel, während das Badezimmer in eine spannende Unterwasserwelt entführt.“ Neu ist auch die Ausgabe von digitalen Armbändern, mit denen die Besucher das Spaßbad und die weiteren Attraktionen des Parks nutzen können sowie Einlass in ihre Häuser erhalten. „Dadurch können unsere Gäste ihren Urlaub weitestgehend digitalisiert erleben“, sagt Robert van der Kas. „Beim Check-in erhalten die Besucher die Armbänder, mit denen sie kontaktlos bezahlen können.“

Die Redaktion wurde zu dieser Reise von Center Parcs eingeladen.

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