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Afrika Reisen: So schön sind die Victoriafälle

Afrika :

Der längste Wasserfall der Welt ist Monster und Schönheit zugleich: Über 100 Millionen Liter drängen an den Victoriafällen pro Sekunde in die Tiefe. Darüber ein Regenbogen. Ein Spektakel, das sich besonders aus einem Helikopterfenster zu sehen lohnt.

Im Grenzland zwischen Simbabwe und Sambia hält die Natur eines ihrer größten Wunder bereit: auf 1708 Metern Länge stürzen dort jede Sekunde rund 110 Millionen Liter Wasser in die Tiefe. Eingerahmt ist das Getöse von dichtem Regenwald und drückenden Temperaturen um die 30 Grad. Der Sambesi, Afrikas viertlängster Fluss, stürzt hier an der langen Kante hinab. Verziert wird der Gigant von einem strahlenden Regenbogen, den das bis zu 300 Meter aufgewirbelte Sprühwasser zaubert.

Baden kann man in diesem Wasserfall nicht - auch wenn die kleinen Becken entlang des Abgrunds, mutige Touristen immer wieder in Versuchung führt. Doch ein Helikopterflug über die beeindruckende Schlucht, lohnt sich allemal.

In Laufweite um die Victoriafälle befinden sich diverse Hotels und Geschäfte. Wer sich Zeit nehmen möchte, um die Gegend zu erkunden, findet dort angenehme Übernachtungsmöglichkeiten in kolonialem Stil. Übrigens kann dort sowohl Touren als auch Rundflüge buchen.

Rauch oder Wasser?

Entdeckt wurden die Fälle von dem schottischen Missionar und Afrikaforscher David Livingston. Schon 1851 hatte er von dem mysteriösen Rauch gehört, der angeblich im afrikanischen Urwald zu sehen war. 1855 machte er sich dann mit einem Boot auf zur Schlucht. Den Wasserfall benannte er nach der englischen Königin Victoria. 1989 wurden die Victoriafälle von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Eindrücke der Victoriafälle aus der Luft, bekommen Sie hier.

Hier geht es zur Bilderstrecke: 1,7 Kilometer lang: Die Victoriafälle in Afrika

(ham)