OLG Dresden: Pfändungskonto darf nicht teurer sein als Girokonto

Urteil des OLG Dresden: Pfändungskonto darf nicht teurer sein als Girokonto

Ein Pfändungsschutzkonto darf nicht mehr kosten als ein Girokonto. Das geht aus einem neuen Urteil des Oberlandesgerichts Dresden hervor (Az.: 14 U 484/14), auf das die Verbraucherzentrale Sachsen aufmerksam macht.

Die Richter untersagten einer Sparkasse, für das Führen eines Pfändungsschutzkontos (P-Konto) höhere Preise zu verlangen als vorher für das normale Konto.

Das Geldinstitut hatte bei Kunden die monatlichen Kontoführungsentgelte von 5,50 Euro auf 11 Euro angehoben. Die Verbraucherzentrale mahnte die Sparkasse mit Verweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Az.: XI ZR 145/12) ab. Die Gebühren wurden daraufhin auf acht Euro monatlich gesenkt. Doch auch dieser Praxis erteilte das Oberlandesgericht nun eine Absage. Eine Revision zum Bundesgerichtshof wurde nicht zugelassen.

(dpa)
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