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Mundspülungen im Test -Stiftung Warentest vergibt schlechte Noten

Stiftung Warentest : Schlechte Noten für Mundspülungen zum Verdünnen

In Supermärkten oder Drogerien erhältliche Mundwasser zum Verdünnen haben in einem Test der Stiftung Warentest schlechte Bewertungen erhalten. Zum Schutz vor Zahnbelag und Zahnstein seien die Produkte schlichtweg ungeeignet.

In Supermärkten oder Drogerien erhältliche Mundwasser zum Verdünnen haben in einem Test der Stiftung Warentest schlechte Bewertungen erhalten. Weder gegen Zahnbelag, noch gegen Zahnstein oder Zahnfleischentzündungen seien die nötigen Wirkstoffe in ausreichender Menge enthalten - diese Mundwässer dürften nicht mal gegen Mundgeruch wirken, schreiben die Tester nach einer Untersuchung von sieben Produkten in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 2/2021).

Gegen Karies können die Mittel ohnehin nicht vorbeugen, da nach Angaben der Experten die zugrundeliegende EU-Kosmetikverordnung die dafür nötige Fluoridmenge nicht erlaubt. Sechs der sieben Mundwasser zum Verdünnen bekamen die zweitschlechteste Note „mangelhaft“. Ein Produkt wurde mit „ausreichend“ bewertet, weil es im Gegensatz zu den anderen nicht mit unbelegten Wirkungsversprechen aufgefallen war.

Wer seine Zahnpflege durch Spülungen ergänzen möchte, sollte nach Empfehlung der Stiftung Warentest lieber auf fertige Mundspüllösungen mit Fluorid setzen, die es ebenfalls in Supermärkten und Drogerien gibt. 7 von 13 Lösungen benotete die Stiftung Warentest mit „gut“.

Vorne lagen die Eigenmarken Edeka Elkos (Dentamax Zahnfleischpflege Mundspülung), Kaufland Bevola (Mundspülung Mint), Lidl Dentalux (Mundspülung Fresh Mint Zähne + Zahnfleisch Intensivschutz) und Rossmann Prokudent (Zahn- & Zahnfleisch Mundspülung). Sie bekamen alle die Gesamtnote 1,6 und zählten mit Preisen von 0,72 bis 0,79 Euro für 500 Milliliter auch zu den günstigsten Produkten im Test.

(th/dpa)