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Rentenzahlungen an langjährig Versicherte um fast 40 Prozent gestiegen

Starker Zuwachs seit 2011 : Rentenzahlungen an langjährig Versicherte in zehn Jahren um fast 40 Prozent gestiegen

Wer mindestens 35 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt hat und neu in die Rente geht, bekommt heute einen deutlich höheren monatlichen Rentenbetrag ausgezahlt als noch vor gut zehn Jahren. Das geht aus aktuellen Zahlen der Rentenversicherung hervor, die unserer Redaktion exklusiv vorliegen.

Demnach ist der durchschnittliche Bruttorentenbetrag der Altersrentenzugänge, die mindestens 35 Versicherungsjahre aufweisen, in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Lag der durchschnittliche Bruttorentenbetrag im Jahr 2011 noch bei 1.070 Euro, betrug dieser 2021 rund 1.472 Euro, so die Rentenversicherung. Das ist in diesem Zeitraum ein Anstieg um 38 Prozent. „Diese positive Entwicklung stärkt die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland“, sagte Hans-Werner Veen, alternierender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Bund, anlässlich der bevorstehenden Sitzung des Vorstands an diesem Dienstag in Freiburg. Hauptgrund für die Steigerungen waren demnach die insgesamt vergleichsweise hohen Rentenanpassungen in diesem Zeitraum.

Der Anteil der Altersrentnerinnen und -rentner, die mindestens 35 Jahre an Versicherungszeiten haben, ist den Zahlen zufolge von 64 Prozent im Jahr 2011 auf rund 73 Prozent im Rentenzugangsjahr 2021 gestiegen. Dies sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass auch mehr westdeutsche Frauen mindestens 35 Jahre an Versicherungszeiten erreichen, erklärte die Rentenversicherung.