Vorkommen in kontinentalen Ländern Riesige Wanze am Mittelmeer gesichtet – Urlauber sollten auf ihre Füße achten

Düsseldorf · Eine riesige Wasserwanze wurde erstmals in einem bei Deutschen beliebten Urlaubsland gesichtet. Die Kreaturen können bis zu zwölf Zentimeter groß werden und haben es vor allem auf Zehen abgesehen.

 Eine Riesenwasserwanze an einem aus dem Wasser ragenden Ast (Symbol, Archiv).

Eine Riesenwasserwanze an einem aus dem Wasser ragenden Ast (Symbol, Archiv).

Foto: picture alliance / WILDLIFE/WILDLIFE/G.Lacz

Die Mittelmeerinsel Zypern ist ein beliebtes Reiseziel bei deutschen Urlaubern. Kilometerlange, goldene Strände und klares, türkises Wasser ziehen jährlich Millionen Touristen an. Doch wie ein Forscherteam berichtet, sollen auf der Insel zuletzt große Wasserwanzen gesichtet worden sein. Die L. patruelis, umgangssprachlich auch „Zehenbeißer“ genannt, sei im Land angekommen. Bisher ist sie eher in Griechenland, der Türkei und Israel gesichtet worden.

In die Untersuchung sind sowohl Sichtungen in den sozialen Medien als auch eigene Sichtungen einbezogen worden. Schwimmer haben den Angaben zufolge als Erstes die großen Käfer in Küstennähe wahrgenommen. Den Forschenden zufolge sind die Insekten vermutlich vom Festland auf die Insel geflogen, angelockt durch die Lichter. Ebenso könnten sie durch den Wind oder die Meeresströmung dorthin gedrängt worden sein.

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Die Wanzen könnten mehr als zwölf Zentimeter groß werden und fressen Fische, Schildkröten und sogar Vögel. Für den Menschen sind die Bisse der Wanzen nicht gefährlich, jedoch können sie Bissmahle hinterlassen uns zum Teil auch schmerzhaft sein.

(boot)
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