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Hunde: Der Husky braucht Auslauf und Konsequenz

Hunde : Der Husky braucht Auslauf und Konsequenz

 Vom Charakter ähnelt der Siberian Husky dem Wolf, da er ein breites Spektrum des Verhaltens seines wilden Vorgängers geerbt hat. Huskies sind dafür bekannt, dass sie anstatt zu bellen eher heulen oder gar singen.

Die Hunderasse gilt als dominant und äußerst starrköpfig. Deshalb ist eine konsequente Erziehung vonnöten.

Huskies weisen eine überdurchschnittliche Gehorsam- und Arbeitsintelligenz auf. Tendenziell neigen sie eher dazu zu rennen statt zu gehen, zumal sie in erster Linie für Schlittenhunderennen und Schlittenziehen gezüchtet werden. Der Siberian Husky ist kontaktfreudig und aufmerksam, aber auch sanftmütig und freundlich. Er ist weder aggressiv gegenüber anderen Hunden noch misstrauisch gegenüber Fremden und äußert auch nicht die besitzbetonenden Eigenschaften von Wachhunden. Sein Eifer sowie seine Lenkbarkeit und Intelligenz machen den Siberian Husky zu einem willigen Arbeiter und angenehmen Begleiter.

Der Siberian Husky stammt vom Original-Schlittenhund ab. Diverse DNS-Analysen haben bestätigt, dass es sich hierbei um eine der ältesten Hunderassen überhaupt handelt. Die Inuit-Hunde waren als Vorfahren des Huskies in der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet - von Grönland, Alaska, Kanada bis Sibirien. Dem sibirischen Husky ist es insbesondere zu verdanken, dass sich ganze Volksstämme in unbekannte und fremde Territorien vorwagen konnten und gar in der Lage waren zu überleben.

Körperbau und Aussehen

Der Körperbau des Siberian Husky ist in der Form rechteckig, bedingt auch durch seine Aufzucht als Schlittenhund. Er besitzt eine Sichelrute, welche jedoch nicht über den Körper gerollt ist. Die buschige Rute besitzt keine oder nur eine geringe Unterwolle und ist mit Stockhaar versehen. Der Kopf hat einen eindeutigen Stopp. Der Fang wird zur Nase hin schmaler, sieht aber dennoch nicht zu spitz aus. Seine dreieckigen Ohren stehen aufrecht sowie eng beieinander und sind hoch anliegend. Sibirische Huskies haben sehr schöne Augen, die bernsteinfarben oder blau gefärbt sind. In der Regel weist die Nase eine komplett ausgebildete Pigmentierung auf. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 53 bis 60 cm bei einem Gewicht zwischen 20 und 28 kg. Hündinnen erreichen dagegen eine Größe zwischen 50 bis 56 cm und bringen 15 bis 23 kg auf die Waage. Das Haarkleid dieser Rasse weist ein sehr dichtes Doppelfell mit Unterwolle und halblangem Deckhaar auf. Das Unterfell kann eine leichte Färbung vorsehen, ist jedoch in den meisten Fällen weiß. Dagegen kommt das Oberfell in sämtliche Schattierungen von schwarz und grau bis weiß und rot vor. Die Hunderasse hat eine markante Zeichnung mit auffälliger Maske auf dem Kopf. Während der Bauch farblich recht hell ist, ist der Körper zum Rücken hin stärker gefärbt. Ein geschecktes Fell ist selten.

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Gesundheitshinweise

Bei guter Pflege liegt die durchschnittliche Lebenserwartung eines Siberian Husky zwischen 12 und 15 Jahren. Der Hund sollte regelmäßig gebürstet werden. Schließlich verliert der Husky gerade während des Haarwechsels zahlreiche Haare. In dieser Zeit ist auch das Fehlen der Unterwolle völlig normal. Um ein gepflegtes Äußeres zu betonen, ist das Kürzen der Haare um die Pfoten herum und zwischen den Zehen sowie der Tasthaare durchaus erlaubt. An allen anderen Stellen sollte das Trimmen des Haarkleides unterbleiben.

Da der Sibirische Husky schon immer ein Rudeltier war, sollte er auf keinen Fall allein in Zwinger gehalten werden. Die Hunde brauchen viel Bewegung und körperliche Aktivität. Einfache Spaziergänge reichen nicht annähernd aus. Vielmehr sollte öfters eine Fahrrad- oder Joggingtour unternommen werden. Wer hierfür nicht genug Zeit zur Verfügung hat, sollte einer anderen Hunderasse den Vorzug geben. Siberian Huskies sollten stets an der Leine und nicht von Kindern ohne Begleitung geführt werden, da sie einen ausgeprägten Jagdinstinkt besitzen. Leider lassen sich trotz größter Sorgfalt gewisse Gesundheitsprobleme nicht vermeiden. Zu diesen zählen etwa PRA (progressive Retina-Atrophie), Hornhautdystrophie, jugendliche Katarakte sowie in seltenen Fällen auch Hüftgelenksdysplasie.