Fische: Der Goldfisch - ein wahrer Zierfischklassiker

Fische : Der Goldfisch - ein wahrer Zierfischklassiker

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Der Goldfisch ist im Fachhandel in vielen Formen und Farben erhältlich. Er ist sehr attraktiv, ein geselliger, ruhiger und gelassener Typ und gilt als robust und einfach zu pflegen. Die Anschaffungskosten für einfachere und gewöhnliche Arten sind relativ gering. Trotz dieser gewinnenden Eigenschaften benötigt der Goldfisch Pflege und die richtigen Lebensbedingungen. Kleinere Zuchtformen eigenen sich für die Haltung im Aquarium, dieses sollte jedoch eine entsprechende Größe und Ausstattung besitzen. Den Fischen geht es gut, wenn sie Platz zum Schwimmen haben und sich zwischen einigen Pflanzen verstecken können.

Empfohlen wird eine Beckengröße für klein bleibende Goldfisch-Arten von mindestens 200 Litern. Goldfische wühlen und graben gern im Boden: Pflanzen sollten daher robust und gut befestigt, ein Filter installiert und die Bodenschicht entsprechend stark sein. Runde Aquarien eignen sich für eine artgerechte Haltung nicht. Die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 15 und 23 Grad Celsius. Geringere Werte sind nur für eine kurze Zeit ohne Risiken möglich. Goldfische, die für die Haltung im Freien geeignet sind, sollten bei Frost im Innenbereich überwintern.

Lieblinge mit gesundem Appetit

Der Goldfisch zählt zu den ältesten Haustieren der Menschheit. Bereits vor über 1000 Jahren wurden Urformen des heutigen Zierfisches in China gezüchtet. Sie dienten einzig der Erquickung ihres Betrachters und besaßen keinen weiteren Nutzen. Auch heute erfreuen sich viele Liebhaber der Aquaristik an dem schönen Anblick des goldenen Schwimmers. Goldfische sind Gruppenfische, die die Gesellschaft ihrer Artgenossen ebenso brauchen, wie das richtige Futter und genügend Sauerstoff. Die Aufzucht von Nachwuchs kann mit etwas Aufwand gelingen. Der Laich sollte vor den Elterntieren in einem kleinen, eingehängten Becken geschützt werden. Der Goldfisch ist generell ein Allesfresser, der gern ohne Unterlass nach Essbarem stöbert. Er nimmt Lebendfutter, Trockenfutter, Frostfutter und auch pflanzliche Nahrung zu sich. Ein Expertentipp: Futter mit carotinhaltigen Algen bringt die markanten Farben des goldenen Fisches zum Leuchten.

Rundherum gesund - schon beim Erwerb wichtig

Bereits beim Kauf eines Goldfisches sollte auf dessen Zustand und die Umgebung der Tiere geachtet werden. Bei richtiger Unterbringung und Haltung ist der Fisch Krankheiten gegenüber zwar äußerst resistent, zu geringe Wassertemperaturen, zu geringe Sauerstoffzufuhr, unsauberes Wasser, Einzelhaltung oder wenig abwechslungsreiches Futter können jedoch Schäden verursachen. Parasiten und Pilze befallen zumeist die Zierfische in Teichen. Auffälliges Schwimmverhalten, Veränderungen der Haut und der Flossen und häufiges Scheuern können Indizien für einen Befall sein. Für Aquarien sollten Wasserpflanzen und Kies im Fachhandel erworben werden, um keine Parasiten einzuschleppen.

Karpfenpocken treten ebenfalls vorrangig bei Goldfischen in Teichanlagen auf. Ein Umsetzen in wärmeres Wasser schafft häufig Abhilfe. Bakterielle Ursachen hat die Infektiöse Bauchwassersucht, die nur schwer zu heilen ist. Ein aufgeblähter Bauch, hervorstehende Augen und abstehende Schuppen sind oft ein eindeutiges Signal. Der Goldfisch wird Pflege und Fürsorge mit vielen Jahren Aktivität und Attraktivität danken. Ein gesunder und kräftiger Fisch hat beste Voraussetzungen, um Krankheiten zu widerstehen.

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