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Zigarettenstummel sind gefährlich für Wildtiere

Zigarettenstummel sind gefährlich für Wildtiere

Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sind nicht nur in Städten ein hässliches Ärgernis. Im Wald oder auf Feldern können sie für Tiere lebensgefährlich werden.

<p>Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sind nicht nur in Städten ein hässliches Ärgernis. Im Wald oder auf Feldern können sie für Tiere lebensgefährlich werden.

Denn wird die Kippe von heimischen Wildtieren wie z.B. Kaninchen mit Futter verwechselt, sterben diese qualvoll, warnt die Tierschutz-Organisation "Vier Pfoten". Und auch Haustiere können unter dem Müll leiden. Gefährlich wird es auch, wenn der eigene Hund beim Waldspaziergang versehentlich einen Stummel verschluckt. In diesem Fall hilft nur eine Fahrt zum Tierarzt.

Die Zahl der weggeworfenen Glimmstängel summiert sich in Deutschland laut "Vier Pfoten" pro Jahr auf 4,5 Billionen Stück. In der Umwelt richten sie großen Schaden an. Mit rund 3.800 chemischen Verbindungen, von denen über 200 giftig sind, stellt der Zigarettenfilter "eine ökologische Zeitbombe" dar, so die Tierschutz-Organisation. Einmal in der Natur entsorgt, gebe der Filter über Jahre hinweg seine giftigen Inhaltsstoffe an die Umwelt ab. Eine einzige weiße Hülse könne bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen.

Wer auf die Zigarette unterwegs nicht verzichten möchte, sollte deshalb eine kleine Metalldose als Taschenaschenbecher mitnehmen.