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Schmerzbefreit: Skorpionstich geht bei Grashüpfermaus nach hinten los

Schmerzbefreit: Skorpionstich geht bei Grashüpfermaus nach hinten los

Eigentlich setzen Skorpione ihr Gift als Verteidigungsmittel ein. Bei den Grashüpfermäusen hat ihr Stich aber genau die entgegengesetzte Wirkung.

<p>Eigentlich setzen Skorpione ihr Gift als Verteidigungsmittel ein. Bei den Grashüpfermäusen hat ihr Stich aber genau die entgegengesetzte Wirkung.

Die kleinen Nager werden durch das Skorpiongift schmerzunempfindlich. Dadurch können die Mäuse Skorpione angreifen und fressen, selbst wenn sie dabei mehrfach gestochen werden.

Diesen kuriosen und einzigartigen Mechanismus beschreibt eine US-Forschergruppe im Fachjournal "Science". Das Team um Ashlee Rowe von der University of Texas und Yucheng Xiao von der Indiana University untersuchte die Auswirkung von Stichen der Skorpiongattung Centruroides auf Grashüpfermäuse und Hausmäuse.

Bei Hausmäusen löst das Skorpiongift starke Schmerzen aus. Bei den Grashüpfermäusen hingegen führt das Gift zu einer Blockade der entsprechenden Schmerzrezeptoren.

(RPO)