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Markieren, Aggression und Apathie sind Anzeichen für Stress bei der Katze

Markieren, Aggression und Apathie sind Anzeichen für Stress bei der Katze

Reaktionen von Katzen auf Stress sind – wie die Tiere selbst – sehr individuell. Auf die Dauer fördert Stress das Entstehen von Krankheiten.

<p>Reaktionen von Katzen auf Stress sind — wie die Tiere selbst — sehr individuell. Auf die Dauer fördert Stress das Entstehen von Krankheiten.

Die Ursachen für Stress bei der Katze können vielfältig sein, ebenso wie die Anzeichen. Bei drastischen Veränderungen zeigen Katzen deutliche Probleme. Welches Ereignis als dramatisch eingestuft wird, ist von Tier zu Tier verschieden. Darauf weist die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin.

Ein klassisches Stresssymptom bei Katzen sei das Markieren mit Urin im Haus. Das kann allerdings auch medizinische Gründe haben. Auch, wenn Katze oder Kater plötzlich bei Kontaktaufnahme durch Artgenossen oder Herrchen und Frauchen aggressiv reagieren, steckt häufig Stress oder Überforderung dahinter. Stresssymptome wie gesteigertes Fressen oder apathisches Verhalten werde seltener wahrgenommen, da die Besitzer davon weniger beeinträchtigt sind, erklärt die TVT. Und auch eine übertriebene Fellpflege, die bis zum Kahllecken reichen kann, ist möglicherweise ein Hinweis darauf, dass die Katze gestresst ist.

Katzenhalter sollten den Problemen in jedem Fall auf den Grund gehen. Denn wie beim Menschen ist auch beim Tier Stress auf Dauer nicht gut für die Gesundheit. Er schlägt sich auf das Immunsystem, häufige Erkrankungen sind die Folge. Bei der stark gestressten Katze treten laut TVT häufiger schmerzhafte Erkrankungen der Blase auf.

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