Wenn der Hund Schnupfen hat

In der kalten Jahreszeit sind nicht nur Menschen häufig verschnupft. auch Hunde können sich im Winter eine Erkältung einfangen.

<p>In der kalten Jahreszeit sind nicht nur Menschen häufig verschnupft. auch Hunde können sich im Winter eine Erkältung einfangen.

Beim Hund äußerst sich eine Erkältung meist durch Niesen, Nasenausfluss, häufiges Schlecken der Nase, tränende Augen oder Müdigkeit. Die Tierschutz-Organisation "Vier Pfoten" rät, schon bei ersten Anzeichen einer Erkältung die Länge der Spaziergänge zu reduzieren. Der Hund brauche dann viel Ruhe. Bei Nässe sollte das Tier zudem gut trocken gerieben werden. Sollte der Hund zusätzlich zum Schnupfen an Husten, rasselndem Atem, Würgen, eitrigem Augenausfluss oder erhöhter Körpertemperatur leiden, muss ein Tierarzt aufgesucht werden.

Doch wie kann man Abhilfe schaffen, wenn der Hund sich einen fiesen Schnupfen eingefangen hat? "Wenn ein Hund anfängt zu kränkeln, ist Wärme überaus wichtig. Machen Sie es Ihrem Hund zuhause richtig schön kuschelig", rät Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann von "Vier Pfoten". Auch Inhalieren sei bei vierbeinigen Patienten eine gute Möglichkeit, um Erkältungsanzeichen zu lindern. Dafür eignen sich Wasser mit Meersalz sowie verschiedene Teesorten. "Auf ätherische Öle sollte unbedingt verzichtet werden, sie können für das Tier giftig sein", sagt Thiesmann.

Am einfachsten gelinge das Inhalieren, wenn Hunde bereits an eine Schlaf- oder Transportbox gewöhnt seien. Dann kann man das Tier darin einschließen, den Topf mit der Inhalationsflüssigkeit, die sehr warm, aber auf keinen Fall kochendheiß sein sollte, vor die Box stellen und dann eine Decke über Box und Topf legen. So entsteht eine Art Inhalationshöhle.

(areh)