1. Leben
  2. pets - Tiere
  3. Hunde

Blindenhund darf nicht mitfliegen

Blindenhund darf nicht mitfliegen

Weil sein Hund angeblich ein Sicherheitsrisiko darstellte, musste der blinde Albert Rizzi einen Flieger von US Airways wieder verlassen.

<p>Weil sein Hund angeblich ein Sicherheitsrisiko darstellte, musste der blinde Albert Rizzi einen Flieger von US Airways wieder verlassen.

Rizzi wollte mit seinem Blindenhund Doxy von Philadelphia nach Long Island/New York fliegen. Auf Anweisung der Flugbegleiterin hatte sich Doxy zunächst unter den Vordersitz von Rizzis Sitznachbarn gelegt. Doch als das Flugzeug nach einer Stunde immer noch nicht gestartet war, wurde der acht Jahre alte Hund unruhig und kroch unter die Beine seines Herrchens.

Daraufhin soll es zum Streit gekommen sein. Die Airline war der Meinung, der Hund stelle ein Sicherheitsrisiko dar, wenn er nicht unter dem Sitz kauern würde. Daraufhin sei Rizzi ausfallend geworden, heißt es von Seiten der Fluglinie. Er habe sich den Anweisungen der Flugbegleiterin widersetzt.

Viele Passagiere schlugen sich aber auf die Seite von Rizzi. "Als wir mitbekamen, was los war, fragten wir: 'Was passiert denn hier? Er stellt doch kein Problem dar'", beschreibt Frank Ohlhorst dem Sender ABC News die Lage. "Wir sind laut geworden und haben dagegen protestiert."

Als die Situation immer mehr eskalierte, wurde der Flug aus Sicherheitsgründen gecancelled und stattdessen ein Bus-Transport nach Islip im US-Bundesstaat New York angeboten. Während einige Passagiere einen anderen Flug buchten, setzten sich andere demonstrativ zu Albert Rizzi in den Bus. "Sie sind alle dreieinhalb Stunden mit dem Bus gefahren. Sie hätten einen Flieger nehmen können, haben sich aber dagegen entschieden", sagte Rizzi.

US Airways hat eine Untersuchung des Vorfalls angekündigt.

(areh)