Blasenentzündung bei Katzen durch viel Stress

Blasenentzündung bei Katzen durch viel Stress

Rückzugsmöglichkeiten, mehr Beschäftigung und auch mehrere Snacks am Tag können das Stresslevel der Vierbeiner reduzieren und Krankheiten vorbeugen.

Hat eine Katze oft eine Blasenentzündung, kann chronischer Stress eine Ursache dafür sein. Betroffene Katzen können innerhalb kurzer Zeit starke Blasenschmerzen bekommen, haben blutigen Harn, setzen sehr häufig aber nur wenige Tropfen ab. Nach wenigen Tagen bis zu zwei Wochen ist die Katze dann meistens wieder gesund - doch nach einiger Zeit erkrankt sie erneut. Neue Untersuchungen zeigen, dass Stress bei Katzen eine Entzündungskaskade in Gang setzen kann. Darauf weist der Berufsverband praktizierender Tierärzte hin.

Auch Juckreiz und Allergien sind bei Katzen häufig auf Stress zurückzuführen: Einige Tiere putzen sich, bis sie einen nackten Bauch haben.

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Haltern fällt es oft schwer, die Ursachen für den Stress auszumachen. Ein paar einfache Tricks tragen aber meist zur Verbesserung bei: Rückzugsmöglichkeiten: Katzen wollen gerne sehen, aber nicht gesehen werden. Verstecke und Rückzugsmöglichkeiten sind dafür ideal. Gut sind auch weiche, warme Liegeplätze mit einer Begrenzung. Snacks: Katzen brauchen viele Portionen über Tag und Nacht verteilt. Hunger kann die Tiere stressen. Allerdings nehmen Katzen schnell zu, wenn sie den ganzen Tag über fressen. Also lieber über den Tag verteilt das Futter geben. Zudem können Halter es den Katzen durch Foodpuzzles und Verstecken des Futters etwas schwerer machen. Beschäftigung: Jagdspiele und kurze Übungseinheiten halten Katzen auf Trab. Wenn sie nur auf der Couch herumliegen, haben die Tiere zu wenig Abwechslung.

(tmn)
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