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Richtig Grillen: Sieben Grill-Mythen aufgeklärt

Milde Temperaturen, langes Wochenende : Sieben Grill-Mythen aufgeklärt

Richtig Grillen: Das sind drei der größten Grill-Irrtümer

Passend zum Start des langen Wochenendes kommt auch die Sonne raus. Milde 20 Grad sind angekündigt, perfekt um den Grill anzuwerfen. Wir klären sieben der größten Grill-Irrtümer auf - drei der Antworten gibt es vom Grill-Master persönlich.

Stimmt nicht. Die kleinen Inhaltsstoffe von Marinaden wie Kräuter und Gewürze brennen auf dem Grill sehr schnell an. Wird die Gewürzmischung schwarz verdirbt sie jedoch den Geschmack des Fleisches.

Falsch. Wird Bier in die Glut geschüttet wirbelt das vor allem Asche auf. Die setzt sich an das Fleisch und verändert oder verdirbt den Geschmack. Deshalb: Lieber Bier trinken als in den Grill gießen.

Jein. Tiefgefrorenes Fleisch eignet sich nur dann zum Grillen, wenn es vorher aufgetaut worden ist. Allerdings verliert es dadurch an Aroma. Wer meint, er kann noch schnell ein Stück Fleisch aus der Tiefkühltruhe einstecken und es dann kalt auf den Grill legen, der irrt. Nicht nur tropft durch den Schmelzprozess Wasser in die Glut, es besteht auch die Gefahr, dass innen ein gefrorener Kern bleibt, obwohl die äußeren Schichten des Fleisches schon gar sind. Also: Besser noch schnell frisches Fleisch kaufen.

Das stimmt zwar, allerdings wird es auch schneller trocken und hart. Achten Sie beim Fleischkauf deswegen darauf, lieber dickere als dünnere Stücke zu nehmen. Die sollten kurz angebraten werden und dann am Rand des Grills langsam durchgaren. Vorsicht: Nicht zu häufig wenden, sonst bleibt das Fleisch innen roh.

5.-7. Ob Fisch auf dem Grill wirklich in Alufolie gehört, und wie man eine krosse Fleischoberfläche bekommt, erklärt Grill-Master Patrick Schmiedel, Inhaber vom "Das Grillfachgeschäft" in unserem Video.

(ham )